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Campus Tivoli lädt zu KI-Konferenz und 10 Master Classes
„Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Werkzeug, das vieles verbessern und erleichtern wird“, erklärt der Präsident von Campus Tivoli, Wolfgang Sobotka. Für 5. Oktober wird in Wien zur Konferenz „AI Summit for Politics“ geladen, um für zehn Felder die neuen Chancen und Perspektiven auszuloten.
Konferenz soll Mut machen
Campus Tivoli versteht sich als Think Tank und sieht die Konferenz zu KI als „Startpunkt für eine Plattform“, sagte Christina Wilfinger, ehemalige Geschäftsführerin von SAP Österreich und externe Projektkoordinatorin des AI-Summits, in einem Pressegespräch mit Sobotka. Die Konferenz wird gemeinsam mit dem Wilfried Martens-Center, dem Think Tank der Europäischen Volkspartei, abgehalten.
Die Initiative soll „den Menschen Mut machen“ und – angesichts manch negativer Schlagzeilen – die geäußerten Sorgen aufnehmen. Allerdings: „Die Entwicklung kann man nicht stoppen“, erklärte Wilflinger. Die KI sei vielmehr „das nächste Feld, in dem man investieren muss“, meinte Campus-Präsident Sobotka: „Ich teile nicht die pessimistischen Ansätze mancher Führungen von KI-Konzernen“.
Die Europäische Union plant eine Regulierung, erklärte Wilflinger, die für eine europäische werteorientierte Regulatorik eintritt: „Wegen des hohen Unsicherheitsfaktors soll dies im Dialog mit den Menschen und der Öffentlichkeit erfolgen“.
Campus sorgt für policy papers
Die Konferenz am 5. Oktober soll am Nachmittag in zehn Master Classes policy papers erstellen, die am Abend öffentlich der Regierungsspitze – Bundeskanzler Christian Stocker und Staatssekretär Alexander Pröll – präsentiert werden. „Inhaltlich geht es um die Konsequenzen, die wir für die Öffentlichkeit und die angekündigte KI-Strategie der Bundesregierung darlegen wollen“, so Sobotka. Der AI Summit soll die Frage beantworten: „Wie wird künstliche Intelligenz verantwortungsvoll und zum Nutzen der Gesellschaft eingesetzt?“ Die Antwort, so Sobotka, entstehe nicht im Labor, sondern im Austausch zwischen Politik und Praxis.
Die Master Classes sind als kuratierte Kleingruppen von rund zehn Personen angelegt, die jeweils von einem Fach-Chair aus der Praxis geführt werden. Die Teilnahme erfolgt auf Einladung durch Campus Tivoli. In den zehn Fachbereichen wird konkret gearbeitet.
Und das sind die zehn Master-Classes und ihre Chairs:
- Demokratie – Gernot Blümel, Bundesminister a.D.
- Daten, Vergaberecht & EU AI Act – Martin Schiefer und Christian Richter-Schöller, Schiefer Rechtsanwälte
- Cyber Security – Jochen Borenich, CEO JBX-Tech
- Gesundheit & Forschung – Michael Zettel, EMEA Health Industry Lead, Accenture
- Arbeitsmarkt, Soziales & Inklusion – Jeanette Gorzala, Deputiy Chair des AI Advisory Board
- Innovation & Wirtschaftsstandort – Lisa-Marie Fassl, Managing Partner F und F
- Talente, Bildung & Ausbildung – Harald Zumpf, Head of Talents, HTL Sprengergasse
- Digitale Souveränität, Infrastruktur & Energie – Alexander Windbichler, CEO Anexia
- Verwaltung & öffentlicher Dienst – Florian Tursky, Head of Global GovTech Center
- Sicherheit & Verteidigung – Mario Trapp, Fraunhofer Gesellschaft und TU München
Alle Infos unter: AI Summit for Politics 2026 — Künstliche Intelligenz. Demokratisch.