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Kugler: 21,5 Mio. Euro für humanitäre Hilfe

In Syrien benötigen sieben Millionen Kinder humanitäre Hilfe: Österreich hat die Mittel des Auslands-Katastrophenfonds erhöht, die Bundesregierung vergibt aktuell 21,5 Mio. Euro an NGOs für Hilfe und Unterstützung, gab ÖVP-Menschenrechtssprecherin Gudrun Kugler bekannt. Bild: Kinder in Aleppo/Syrien sammeln im Jänner auf einer Müllhalde Plastik und Metall. Foto: imago/xHusseinxAlix

Österreich hilft den Menschen in den Krisenregionen und nach Katastrophen, sagt Gudrun Kugler, Abgeordnete und Menschenrechtssprecherin der ÖVP. Aktuell mit 21,5 Mio. Euro, die von Ministerrat genehmigt wurden.

 

Kugler: Dank an NGOs für wertvolle humanitäre Arbeit

Aus dem Auslandskatastrophenfonds des Außenministeriums werden 21,5 Mio. Euro an österreichische NGOs ausbezahlt, erklärt Kugler. Diese Organisationen „leisten wertvolle humanitäre Arbeit” etwa in Subsahara-Afrika, im Nahen Osten, in der Ukraine oder in Afghanistan.

Diese Hilfen seien wegen der Krisen und bewaffneten Konflikte ein wichtiges Signal: „Wir sind uns unserer globalen humanitären Verantwortung bewusst und handeln dementsprechend“, erklärte Abg. Gudrun Kugler mit Verweis auf den Beschluss des Ministerrats. und mit Dank an die NGOs.

 

Kriege, Krisen, Katastrophen

Neben Kriegen seien vor allem Armut und Elend sowie Migrationsströme und die Auswirkungen des Klimawandels eine Gefahr für Millionen von Menschen: „Gerade die illegale Migration und die Schlepperkriminalität sind eine Bedrohung für viele Menschen. Hilfe soll Perspektiven und Zukunftschancen vor Ort schaffen.“

Mit dem Auslandskatastrophenfonds (AKF) verfüge die Republik Österreich über eine effiziente Institution, um international humanitäre Hilfe zu leisten. Im Jahr 2024 verfügt der AKF über Mittel in Höhe von 80 Millionen Euro, „und damit über ein historisch hohes Budget“, sagt Kugler. Mit den finanziellen Mitteln steigen Leistungsvermögen und Planungssicherheit der NGOs.

Die aktuellen Zuwendungen gehen laut Ministerratsvortrag an:

  • Ukraine: 14,6 Mio. Menschen benötigen wegen des russischen Angriffs Überlebenshilfe.
  • Syrien: 17 Mio. Menschen – nahezu drei Viertel der Bevölkerung – sind nach 13 Jahren bewaffneter Konflikte auf Hilfe angewiesen.
  • Libanon: Nach der Aufnahme von 1,5 Mio. Menschen aus Syrien – bei 5,5 Mio. Einwohnern – benötigen 3,8 Mio. Menschen humanitäre Hilfe. Gleiches gilt für Jordanien.
  • Afghanistan: Rund 3,2 Mio. Kinder unter fünf Jahren sind akut unterernährt; insgesamt leiden 15,8 Mio. Menschen unter Ernährungsunsicherheit, 6 Mio. davon an der Schwelle zur Hungersnot.
  • Burkina Faso: Das zu den zehn ärmsten Ländern der Welt gehörende Burkina Faso ist Schwerpunktland der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit.
  • Äthiopien: Konflikte und Katastrophen (Heuschreckenplage, Cholera, Überschwemmungen) führten zu chronischer Unterernährung von 5,5 Mio. Menschen.
  • Mosambik: Wegen des tropischen Zyklons und seiner Folgen sowie wegen terroristischer Angriffe benötigen 2 Mio. Menschen humanitäre Hilfe; 80 Prozent der 28 Mio. Einwohner können sich keine ausreichende Ernährung leisten, 38 Prozent der Kinder unter fünf Jahren sind chronisch unterernährt.
  • Uganda: Ein Fünftel der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze; 14 Mio. Menschen benötigen humanitäre Hilfe, die Hälfte davon sind Kinder.
In Syrien benötigen sieben Millionen Kinder humanitäre Hilfe: Österreich hat die Mittel des Auslands-Katastrophenfonds erhöht, die Bundesregierung vergibt aktuell 21,5 Mio. Euro an NGOs für Hilfe und Unterstützung, gab ÖVP-Menschenrechtssprecherin Gudrun Kugler bekannt. Bild: Kinder in Aleppo/Syrien sammeln im Jänner auf einer Müllhalde Plastik und Metall. Foto: imago/xHusseinxAlix
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