News

„Ein richtiger Schritt“

Der Auftrag zur Regierungsbildung an ÖVP-Chef Bundeskanzler Karl Nehammer durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen war ein „guter, ordentlicher und richtiger Schritt“ erklärte Andreas Khol im Interview auf Puls 24. Khol ist Verfassungsrechtlicher und war Klubobmann der ÖVP sowie Präsident des Nationalrats. Foto: Screenshot Puls24

Die Verhandlungen über die nächste Bundesregierung beginnen. Den Auftrag zur Regierungsbildung erhielt der Chef der ÖVP, Bundeskanzler Karl Nehammer. Ein richtiger Schritt, der dem Wahlergebnis und den Verhältnissen entspricht, meinen renommierte Persönlichkeiten aus Politik und Publizistik.

 

“Ein guter Schritt”

Die Entscheidung von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Karl Nehammer zu beauftragen war ein guter Schritt, sagt Andreas Khol, Verfassungsrechtler und langjähriger Präsident des Nationalrats (2002-2006), auf Puls 24. Und Khol trat der Kritik der FPÖ entgegen: Der Obmann der stimmenstärksten Fraktion, Herbert Kickl, „ist nicht unfair behandelt worden“, denn mit diesem wolle keine Partei koalieren. Also sei es von Van der Bellen „ein ordentlicher und guter Schritt“ gewesen, den Obmann der – knapp – zweitstärksten Partei, Karl Nehammer, zu beauftragen. Dieser stehe damit ohnedies vor einer „sehr schwierigen Aufgabe“.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Kommentar zu Österreich: Keine Missachtung des Volkswillens

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Kommentar zu Österreich: Keine Missachtung des Volkswillens

“Keine Missachtung des Volkswillens”

Von einem richtigen Schritt des Bundespräsidenten schreibt auch der renommierte Journalist Stephan Löwenstein sowohl in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), sowohl online als auch in der Print-Ausgabe. Auch er verweist auf den zutreffenden Umstand, dass die FPÖ zwar stärkste Partei in der Wahl war, aber „mit ihrem Chef will keiner zusammenarbeiten“.

Van der Bellen habe sich, so Löwenstein, richtigerweise nach den Abklärungen nicht mehr auf „Spielchen“ wie einen der Form halber erteilten Auftrag an Kickl eingelassen, was „ohnehin jeder durchschaut hätte“. Van der Bellen hatte Gründe und Sorgen genannt, weswegen der Auftrag nicht an Kickl erging. Kickl selbst, so der Kommentator, habe es nicht verstanden, sich zu mäßigen und Beziehungen zu entwickeln. Daher lautet der Titel des Kommentars: „Das ist keien Missachtung des Volkswillens“.

Der Auftrag zur Regierungsbildung an ÖVP-Chef Bundeskanzler Karl Nehammer durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen war ein „guter, ordentlicher und richtiger Schritt“ erklärte Andreas Khol im Interview auf Puls 24. Khol ist Verfassungsrechtlicher und war Klubobmann der ÖVP sowie Präsident des Nationalrats. Foto: Screenshot Puls24
Der Auftrag zur Regierungsbildung an ÖVP-Chef Bundeskanzler Karl Nehammer durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen war ein „guter, ordentlicher und richtiger Schritt“ erklärte Andreas Khol im Interview auf Puls 24. Khol ist Verfassungsrechtlicher und war Klubobmann der ÖVP sowie Präsident des Nationalrats. Foto: Screenshot Puls24
So geht Klimaschutz mit der Wirtschaft: In den Niederlanden startet Yara die Speicherung von Kohlenstoffdioxid in Norwegen. In Österreich soll das Speicherverbot jetzt fallen, kündigen Bundeskanzler Christian Stocker und Umweltminister Norbert Totschnig an. Foto: IMAGO / Ole Berg-Ruster, NTB

Für das Klima soll Speicherverbot fallen

Schickte am Freitag den Entwurf für das neue Klimagesetz in Begutachtung: Klima- und Umweltminister Norbert Totschnig. Foto: BMLUK/Hemerka

Klimagesetz auf Schiene: Totschnig verbindet Klimaschutz mit Wachstum und Arbeitsplätzen

Um gegen möglicherweise steigende Energiepreise vorzusorgen, hat die Bundesregierung ein Paket für den Standort beschlossen: Förderungen für Unternehmen und Preisdeckel bei Strom für Haushalte Foto: APG

Förderung und Deckel gegen steigende Energiepreise

Österreich soll bei der Konjunktur an Sicherheitsgütern mit dabei sein, erklärt Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer anlässlich eines Besuches mit Bundeskanzler Christian Stocker bei Rheinmetall in Wien. Foto: Bka

Österreich will bei Konjunktur für Sicherheitsgüter dabei sein

Die Regierung hat den Fahrplan und die Elemente des Klimagesetzes festgelegt. Zum Wochenauftakt debattiert der Nationalrat dazu in einer Sondersitzung. Foto: Bernadette Sattler-Remling

Weg zum Klimagesetz fixiert

Ein Umweltpaket schickt die Bundesregierung nun in Begutachtung, gab Bundeskanzler Christian Stocker - mit Vizekanzler Andreas Babler und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger - unter großem Medieninteresse bekannt. Foto: Jakob Glaser

Umweltpaket bestückt und abgesandt