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London verschärft Einreisekontrollen und Schlepper-Bekämpfung

Die illegale Migration geht gegen null, zeigt die von Innenminister Gerhard Karner präsentierte Bilanz für 2025 (im Bild Karner in London bei Konferenz gegen Schlepperkriminalität).

Ab 2. April gelten für EU-Bürger ohne Visum bei Einreisen in das Vereinigte Königreich neue Bestimmungen: Sie benötigen eine elektronische Einreisegenehmigung, die parallel zum Pass vorzunehmen und zu speichern ist. Bereits zum Wochenauftakt trafen sich in London dutzende  Innenminister Europas, um den Kampf gegen Schlepper zu verstärken. Innenminister Gerhard Karner ist dabei.

 

London lädt zum “Border Security Summit”

Die Minister und hochrangige Vertreter von rund 40 Staaten und Organisationen treffen sich zum Wochenauftakt für zwei Tage zu Arbeitsgesprächen in London. Thema beim „Border Security Summit“ sind der Grenzschutz und die Bekämpfung der Organisierten Schlepperkriminalität. Eingeladen haben der britische Premierminister Keir Starmer, der die Konferenz eröffnet hat, sowie Innenministerin Yvette Cooper.

Kriminelle Schlepper agieren zunehmend organisierter, professioneller und gewalttätiger, bestätigen die Sicherheitsbehörden. Damit gefährden sie das Leben von Grenzschützern und Migranten, heißt es in einer Information aus dem Innenministerium.

Die Konferenz will die Bekämpfung der Organisierten Schlepperkriminalität effizienter gestalten, konkret durch besseren Informationsaustausch und eine verstärkte Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden. Insbesondere Finanzierung, Lieferketten und Missbrauch von Online-Plattformen der Kriminellen sollen zerschlagen bzw. verhindert werden.

Gerhard Karner mit seiner britischen Ressortkollegin, ....

Gerhard Karner mit seiner britischen Ressortkollegin, Yvette Cooper

Österreich informiert über Logistik

Österreichs Polizisten haben im Kampf gegen die Schlepperkriminalität viel Erfahrung gesammelt, sagt Karner. Mit dem Austausch von Informationen über Strukturen, Logistik und Routen trägt Österreich dazu bei, die Schlepperkriminalität konsequent zu bekämpfen.

So sind etwa seit heute österreichische Polizisten für die Informationsgewinnung an der EU-Außengrenze zur Türkei im Einsatz. Sie befragen aufgegriffene Personen nach einem illegalen Grenzübertritt zu ihrer Herkunft, zu Routen, Sammelpunkten, Bezahlung und zu Schlepperorganisationen. Die Erkenntnisse werden mit anderen Sicherheitsbehörden geteilt. So soll es etwa möglich sein, Schlepperorganisationen schon am Ausgangspunkt der Routen zu bekämpfen.

 

Grenzschutz-Gipfel

An der Konferenz in London nehmen unter anderem EU-Kommissar Magnus Brunner, Vertreter der UN, EU-Mitgliedsländer, aber auch Minister aus Pakistan, Vietnam, Irak, Nigeria bzw. USA teil. Innenminister Karner trifft am Rande der Konferenz unter anderem auch die Innenminister aus Frankreich, Pakistan, Nigeria und dem Irak zu bilateralen Arbeitsgesprächen. Nach den Arbeitsgesprächen der Minister werden die Spezialisten der Sicherheitsbehörden zusammentreffen. Für das Innenministerium nimmt daran der Leiter der Schleppereibekämpfung im Bundeskriminalamt, Brigadier Gerald Tatzgern teil.

Die illegale Migration geht gegen null, zeigt die von Innenminister Gerhard Karner präsentierte Bilanz für 2025 (im Bild Karner in London bei Konferenz gegen Schlepperkriminalität).
Die illegale Migration geht gegen null, zeigt die von Innenminister Gerhard Karner präsentierte Bilanz für 2025 (im Bild Karner in London bei Konferenz gegen Schlepperkriminalität).
So geht Klimaschutz mit der Wirtschaft: In den Niederlanden startet Yara die Speicherung von Kohlenstoffdioxid in Norwegen. In Österreich soll das Speicherverbot jetzt fallen, kündigen Bundeskanzler Christian Stocker und Umweltminister Norbert Totschnig an. Foto: IMAGO / Ole Berg-Ruster, NTB

Für das Klima soll Speicherverbot fallen

Schickte am Freitag den Entwurf für das neue Klimagesetz in Begutachtung: Klima- und Umweltminister Norbert Totschnig. Foto: BMLUK/Hemerka

Klimagesetz auf Schiene: Totschnig verbindet Klimaschutz mit Wachstum und Arbeitsplätzen

Um gegen möglicherweise steigende Energiepreise vorzusorgen, hat die Bundesregierung ein Paket für den Standort beschlossen: Förderungen für Unternehmen und Preisdeckel bei Strom für Haushalte Foto: APG

Förderung und Deckel gegen steigende Energiepreise

Österreich soll bei der Konjunktur an Sicherheitsgütern mit dabei sein, erklärt Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer anlässlich eines Besuches mit Bundeskanzler Christian Stocker bei Rheinmetall in Wien. Foto: Bka

Österreich will bei Konjunktur für Sicherheitsgüter dabei sein

Die Regierung hat den Fahrplan und die Elemente des Klimagesetzes festgelegt. Zum Wochenauftakt debattiert der Nationalrat dazu in einer Sondersitzung. Foto: Bernadette Sattler-Remling

Weg zum Klimagesetz fixiert

Ein Umweltpaket schickt die Bundesregierung nun in Begutachtung, gab Bundeskanzler Christian Stocker - mit Vizekanzler Andreas Babler und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger - unter großem Medieninteresse bekannt. Foto: Jakob Glaser

Umweltpaket bestückt und abgesandt