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Deutschsprachige Umweltminister treffen sich in Wien

Umwelt und Klima standen im Mittelpunkt des zweitägigen Ministertreffens in Wien. Foto: iStock/kemter

Auf Einladung von Umweltminister Norbert Totschnig kommen am Freitag die Umweltministerinnen und Umweltminister der deutschsprachigen Länder in Wien zu ihrem jährlichen informellen Arbeitstreffen zusammen. Ziel ist der Austausch zu aktuellen umwelt- und klimapolitischen Herausforderungen sowie die Abstimmung gemeinsamer Anliegen auf europäischer und internationaler Ebene.

Totschnig betont grenzübergreifenden Umwelt- und Klimaschutz

„Viele Umwelt- und Klimafragen machen nicht an Landesgrenzen Halt. Umso wichtiger ist der enge Austausch mit unseren Partnern im deutschsprachigen Raum”, betont Totschnig im Vorfeld des Treffens. Gemeinsam könne man „voneinander lernen, erfolgreiche Lösungen teilen und wichtige Impulse für den Schutz unserer Lebensgrundlagen setzen”.

Neben Totschnig als Gastgeber nehmen an dem Treffen vier weitere Minister teil: Carsten Schneider, deutscher Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit; Sabine Monauni, Regierungschefin-Stellvertreterin und Umweltministerin Liechtensteins; Serge Wilmes, Minister für Umwelt, Klima und Biodiversität aus Luxemburg; sowie Katrin Schneeberger, Direktorin des Bundesamtes für Umwelt der Schweiz.

Auch die Auswirkungen aktueller geopolitischer Entwicklungen auf Umwelt- und Klimapolitik wurden erörtert. Themen wie die Versorgung mit kritischen Rohstoffen für grüne Technologien sowie die sicherheitspolitischen Folgen des Klimawandels verdeutlichen die Notwendigkeit einer engen internationalen Zusammenarbeit.

Lange Agenda

Am Vormittag stehen die aktuellen geopolitischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Umwelt- und Klimapolitik im Mittelpunkt. Weitere Themen sind der Klimaschutz, der Erhalt der biologischen Vielfalt, der Naturschutz sowie die Zusammenarbeit im Rahmen der Alpenkonvention. Mit Blick auf eine nachhaltige Wirtschaft befassen sich die Teilnehmer zudem mit der Bioökonomie und mit Maßnahmen zur Verringerung von Kunststoffabfällen.

Im Anschluss an die Beratungen wird der Delegation das kulturelle Österreich gezeigt mit dem gemeinsamen Besuch des Sommernachtskonzerts der Wiener Philharmoniker in Schloss Schönbrunn.

Umwelt und Klima standen im Mittelpunkt des zweitägigen Ministertreffens in Wien. Foto: iStock/kemter
Umwelt und Klima standen im Mittelpunkt des zweitägigen Ministertreffens in Wien. Foto: iStock/kemter
So geht Klimaschutz mit der Wirtschaft: In den Niederlanden startet Yara die Speicherung von Kohlenstoffdioxid in Norwegen. In Österreich soll das Speicherverbot jetzt fallen, kündigen Bundeskanzler Christian Stocker und Umweltminister Norbert Totschnig an. Foto: IMAGO / Ole Berg-Ruster, NTB

Für das Klima soll Speicherverbot fallen

Schickte am Freitag den Entwurf für das neue Klimagesetz in Begutachtung: Klima- und Umweltminister Norbert Totschnig. Foto: BMLUK/Hemerka

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Um gegen möglicherweise steigende Energiepreise vorzusorgen, hat die Bundesregierung ein Paket für den Standort beschlossen: Förderungen für Unternehmen und Preisdeckel bei Strom für Haushalte Foto: APG

Förderung und Deckel gegen steigende Energiepreise

Österreich soll bei der Konjunktur an Sicherheitsgütern mit dabei sein, erklärt Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer anlässlich eines Besuches mit Bundeskanzler Christian Stocker bei Rheinmetall in Wien. Foto: Bka

Österreich will bei Konjunktur für Sicherheitsgüter dabei sein

Die Regierung hat den Fahrplan und die Elemente des Klimagesetzes festgelegt. Zum Wochenauftakt debattiert der Nationalrat dazu in einer Sondersitzung. Foto: Bernadette Sattler-Remling

Weg zum Klimagesetz fixiert

Ein Umweltpaket schickt die Bundesregierung nun in Begutachtung, gab Bundeskanzler Christian Stocker - mit Vizekanzler Andreas Babler und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger - unter großem Medieninteresse bekannt. Foto: Jakob Glaser

Umweltpaket bestückt und abgesandt