Krawall-Kickl laufen die Mitglieder davon

Foto: Florian Schrötter

Die Öffnung der FPÖ nach ganz rechts-außen durch Herbert Kickl scheint nun die ersten Konsequenzen für die Partei zu haben. So sorge „der Rabauken-Kurs des gescheiterten Ex-Innenministers bereits jetzt für Parteiaustritte bei der FPÖ“, so VP-Klubobmann August Wöginger.

 

Kickl öffnet FPÖ für Rechtsextreme

Kickl hat bereits wenige Tage nach der Übernahme der Freiheitlichen Partei seine Sympathien für die rechtsextreme und vom Verfassungsschutz beobachtete „Identitäre Bewegung“ öffentlich kundgetan. Damit scheint Kickl nicht nur die FPÖ für rechtsextreme Gruppen geöffnet zu haben, sondern auch klar aufzuzeigen, wohin sich das inhaltliche Profil der Partei in Zukunft entwickeln wird.

 

August Wöginger - Parlament

August Wöginger – Parlament

Umfragen-Absturz & Mitglieder Austritte

Die Neuausrichtung der FPÖ unter Kickl hat bereits jetzt Konsequenzen für die Partei. So verließen diese Woche zahlreiche Mitglieder die FPÖ, da Kickl ihnen „zu extremistisch“ sei. Konkret sind etwa in Spielberg in der Steiermark ein Gemeinderat und 8 weitere FPÖ-Mitglieder aus Protest aus der Partei ausgetreten.

Zudem zeigt eine aktuelle Umfrage: Die Bevölkerung unterstützt die FPÖ unter Kickl nicht. Daher stürzen die Freiheitlichen laut Umfrage auf 14 % ab.

„Nun driftet Krawall-Kickl endgültig in seine eigene, kleine Scheinwelt aus Corona-Leugnerei und Hetze ab“, stellt VP-Klubobmann Wöginger aufgrund der aktuellen Entwicklungen fest.

 

„Werden verhindern, dass Kickl dem Land Schaden zufügt“

Für Wöginger stellen die FPÖ-Austritte erst den Anfang einer Entwicklung dar, denn „der Riss, der durch die Freiheitlichen geht ist tief“. „Die Radikalinski-Politik a la Kickl hat bereits seiner Partei schwere Schäden zugefügt. Wir werden aber jedenfalls zu verhindern wissen, dass eine Kickl-FPÖ unserem Land und den Menschen Schaden zufügt“, führt der VP-Klubobmann weiter aus.

weitere Beiträge

Gemeinden und ihre Bürger werden mit zehn Maßnahmen entlastet. Die kommunale Verwaltung soll digital, schnell und bürgernah erfolgen, sagt Staatssekretär Alexander Pröll. Foto (Fuschlsee): pixelio / berggeist

In zehn Schritten zu flotten Gemeinden

Staatssekretär Alexander Pröll und Claudia Bauer warben am Gemeindetag in Salzburg für mehr Kooperationen. Foto: BKA/Andy Wenzel

Gemeindetag: Bauer und Pröll setzen auf Digitalisierung und Kooperation

Für Oktober und November gilt erneut eine Spritpreisbremse. Sie soll eine Tankfüllung von 50 Liter um 6 Euro billiger machen. Foto: Pixabay / Planet Fox

So funktioniert die Spritpreisbremse

Der Ausbau der Erneuerbaren liegt weit über den Zielwert. Foto: Rainer Sturm / Pixelio

Erneuerbaren-Ausbau ein Viertel über dem Zielpfad – Regierung will jetzt Speicher stärken