Regierung

Fast 1 Mrd. € für Breitbandausbau 2022

Fast 1 Milliarde € werden noch heuer in die Handgenommen um den Breitbandausbau voranzutreiben. Das haben Staatssekretär Florian Tursky und Finanzminister Magnus Brunner am Montag bekannt gegeben. Foto: BKA / Andy Wenzel

Aufgrund des hohen Bedarfs an leistungsfähigen Anschlüssen für das Internet zieht der Bund 300 Millionen € aus dem Budget für den Breitbandausbau vor. So können über 570 Gemeinden zusätzlich versorgt und Investitionen von über 2 Milliarden € ausgelöst werden.

 

300 Millionen zusätzlich für Breitbandausbau

Die Digitalisierung und das Internet sind Bestandteile der Infrastruktur für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Videokonferenzen und Home-Office gehören zum beruflichen Alltag. Daher wird das Breitband beschleunigt ausgebaut. Dies kündigten am Montag Finanzminister Magnus Brunner und Staatssekretär Florian Tursky an. Im Finanzressort sind die Zuständigkeiten für die Digitalisierung und die Telekommunikation gebündelt.

Dazu Brunner: “Nur eine strategisch fundierte Digitalisierungspolitik erleichtert den Menschen den Alltag und bietet Chancengleichheit für unseren Wirtschaftsstandort. Daher haben wir 300 Millionen Euro aus dem bestehenden Budget vorgezogen und investieren heuer 900 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Dies löst Investitionen von mindestens 2 Milliarden Euro aus.“

Mit der ersten Breitbandmilliarde wurden bereits Investitionen von insgesamt 2,5 Mrd. Euro ausgelöst und der Breitbandausbau in über 1.300 Gemeinden erreicht. Mit der zweiten Breitbandmilliarde in der Höhe von insgesamt 1,4 Mrd. Euro wird sich in den kommenden Monaten und Jahren noch viel tun. Ursprünglich waren für dieses Jahr mit den Förderprogrammen „Open-Net“ (450 Mio. Euro) und „Access“ (150 Mio. Euro im Oktober) Investitionen von 600 Mio. Euro geplant. Aufgrund des hohen Bedarfs werden jedoch 300 Mio. Euro vorgezogen und somit insgesamt 900 Mio. Euro in den Breitbandausbau investiert.

 

570 neue Gemeinden mit Breitband

Die Bundesregierung hat sich dazu das Ziel gesetzt, ganz Österreich bis in das Jahr 2030 flächendeckend mit festen und mobilen Gigabitanschlüssen zu versorgen (Zur-Sache berichtete). Die heuer investierten 900 Millionen € sollen dabei den Digitalisierungsschub nützen. „Soviel Geld gab es noch nie für den Breitbandausbau. Durch gute digitale Infrastruktur können wir die Chancengleichheit in den Regionen herstellen und die Chancen der Digitalisierung besser nutzen, um am Ende des Tages zu den Digitalisierungs-Gewinnern zu gehören!“, so der Staatssekretär für Digitalisierung und Telekommunikation, Florian Tursky.

„Mit der zweiten Breitbandmilliarde können wir die Chancen der Digitalisierung noch besser nutzen, denn der Breitbandausbau ist auch entscheidend für einen attraktiven Wirtschaftsstandort. Durch eine starke digitale Infrastruktur stellen wir die Chancengleichheit in den Regionen her und bauen Österreich als eines der lebenswertesten Länder der Welt aus“, so der Finanzminister.

Alleine durch die bisher vorgesehenen Investitionen von 750 Mio. Euro können über 570 Gemeinden neu mit einem Breitbandanschluss versorgt und Investitionen von über 2 Mrd. Euro ausgelöst werden. Im Oktober 2022 werden noch zusätzlich 150 Mio. Euro durch das Förderprogramm „Access“ investiert.

„Jeder Euro, den wir in digitale Infrastruktur investieren, ist eine Investition in Zukunft, Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit“, schloss Tursky.

Fast 1 Milliarde € werden noch heuer in die Handgenommen um den Breitbandausbau voranzutreiben. Das haben Staatssekretär Florian Tursky und Finanzminister Magnus Brunner am Montag bekannt gegeben. Foto: BKA / Andy Wenzel
Fast 1 Milliarde € werden noch heuer in die Handgenommen um den Breitbandausbau voranzutreiben. Das haben Staatssekretär Florian Tursky und Finanzminister Magnus Brunner am Montag bekannt gegeben. Foto: BKA / Andy Wenzel
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