„Die eigene Gesundheit geht vor“ – VP-Hammer verlässt Plenarsaal

Foto: Parlamentsdirektion / Thomas Jantzen; Aufnahmedatum: 13.11.2019
Foto: Parlamentsdirektion / Thomas Jantzen; Aufnahmedatum: 13.11.2019

Weil sich FPÖ-Abgeordnete im Nationalrat immer noch dem Maskentragen widersetzen, hat der VP-Abgeordnete Michael Hammer heute angekündigt, die Sitzungstage nicht im Plenarsaal zu verbringen. Das begründete Hammer damit, dass er Angst um seine eigene Gesundheit hat.

 

Keine Masken bei FPÖ

Weiterhin weigern sich FPÖ-Abgeordnete die Corona-Maßnahmen im Nationalrat einzuhalten. Alle Abgeordneten des FPÖ-Klub tragen keine Masken im Plenum. Hammer betonte, dass alle Abgeordneten in den kommenden drei Plenartagen 30 Stunden im Plenarsaal verbringen werden. Trotz der Leidenschaft und Verantwortung für die Tätigkeit im Plenarsaal gehe seine eigene Gesundheit vor.

 

Kein Risiko eingehen

Dem Risiko sich in dieser langen Zeit anzustecken will Hammer besonders hinsichtlich der weiten Verbreitung der hochansteckenden britischen Mutation nicht eingehen. Daher wird er die Plenartage nicht im Plenum verfolgen, sondern in seinem Büro. An den Abstimmungen will Hammer von der Galerie aus teilnehmen. „Ich halte es für unzumutbar, dieser Gefahr ausgesetzt zu sein“ betont der VP-Abgeordnete.

 

Haimbuchners Situation gibt zu denken

Hammer erinnerte auch an den oberösterreichischen Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ), der sich während seiner politischen Tätigkeit mit dem Coronavirus infiziert hat und schwer erkrankt ist. Haimbuchners Situation, dem Hammer rasche und gute Besserung wünscht, mache Hammer sehr betroffen.

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