Sky Shield: Nun auch die Schweiz dabei

Das Europäische Luftabwehrbündnis wird immer größer. Nun will auch die neutrale Schweiz "Sky Shield" beitreten. Foto: istock/MikeMareen
Das Europäische Luftabwehrbündnis wird immer größer. Nun will auch die neutrale Schweiz "Sky Shield" beitreten. Foto: istock/MikeMareen

Das Europäische Luftverteidigungsbündnis „Sky Shield“ kann einen neuen prominenten Zugang verzeichnen. Selbst die Schweiz, weltweites Aushängeschild für Neutralität, will ebenfalls zur Luftverteidigung dem Bündnis beitreten. Die Eidgenossen folgen damit Österreich, das bereits am Wochenende seinen Beitritt bekanntgab.

 

 “Kickl liegt mit Polemik falsch”

Positiv auf diesen Schritt des österreichischen Nachbarn reagierte am Dienstag ÖVP-Generalsekretär Christian Stocker. “Der Schutz der Bevölkerung ist unsere Pflicht und ohne Zweifel mit der Neutralität vereinbar. Die Schweiz hat angekündigt, dem Beispiel Österreichs – allen voran Kanzler Karl Nehammer – zu folgen und ebenfalls dem europäischen Luftverteidigungsbündnis ‘Sky Shield’ beizutreten“, so Stocker, der in Richtung FPÖ ausholte: „Wenn sogar die Schweiz, deren Neutralität von niemandem angezweifelt wird, die Kooperation europäischer Staaten unterstützt, wird eines klar: Herbert Kickl liegt mit seiner Polemik wieder einmal falsch. Das von Kickl herbeibeschworene Ende der Neutralität wird nicht eintreten, das bestätigen auch unzählige Juristen“, so der ÖVP-General.

Der FPÖ-Parteiobmann sei laut Stocker an einer Zusammenarbeit mit europäischen Staaten offensichtlich nicht interessiert. „Im Gegenteil: Er will Österreich schutzlos ausliefern. Die ideologiegetriebene radikale Politik Kickls ist hier fehl am Platz”, so Stocker.

weitere Beiträge

Frontex soll ausgebaut und gestärkt werden. ÖVP-Klubobmann Ernst Gödl hält das für wichtig und richtig. Foto: iStock/Nirian

Stärkung von Frontex für Gödl „wichtig und richtig“

Unabhängige Nachrichtenagenturen, die korrekt über Kriege und Krisen berichten, sind bedeutsam für die Demokratie. Wie Agenturen gesichert werden, fragen nun MEP Lukas Mandl und Dutzende weitere Europa-Parlamentarier bei der Europäischen Kommission nach. Foto: Europa-Parlament

Mandl in Sorge um unabhängige Nachrichtenagenturen

Bundeskanzler Christian Stocker wird in Montenegro von Amtskollegen Milojko Spajic zum Balkangipfel begrüßt. Foto: Andy Wenzel

EU am Balkan bedeutet Sicherheit und Chancen für Österreich

Arbeit jenseits der Staatsgrenze wird durch eine zentrale Datendrehscheibe erleichtert, erklärten die Europa-Parlamentarierinnen Angelika Winzig und Sophia Kircher. Screenshot: Entsendeplattform

Arbeit jenseits der Staatsgrenze vereinfacht