Mandl in Sorge um unabhängige Nachrichtenagenturen

Unabhängige Nachrichtenagenturen, die korrekt über Kriege und Krisen berichten, sind bedeutsam für die Demokratie. Wie Agenturen gesichert werden, fragen nun MEP Lukas Mandl und Dutzende weitere Europa-Parlamentarier bei der Europäischen Kommission nach. Foto: Europa-Parlament
Unabhängige Nachrichtenagenturen, die korrekt über Kriege und Krisen berichten, sind bedeutsam für die Demokratie. Wie Agenturen gesichert werden, fragen nun MEP Lukas Mandl und Dutzende weitere Europa-Parlamentarier bei der Europäischen Kommission nach. Foto: Europa-Parlament

Der Europa-Parlamentarier Lukas Mandl (ÖVP) startete eine parlamentarische Anfrage, der sich dutzende Abgeordnete aus 14 Staaten anschlossen: Sie sind in Sorge um unabhängige Nachrichtenagenturen. Anlass ist das drohende Aus der finnischen STT.

Die beteiligten Europaabgeordneten, von denen viele im Sonderausschuss für das Demokratie-Schutzschild der EU verhandeln, fragen die Europäische Kommission, wie für Europa eine mediale Infrastruktur durch Nachrichtenagenturen aufrecht erhalten werden kann.

 

Mandl sieht Politik gefordert

Mandl betont: „Nachrichtenagenturen sind Knotenpunkte einer Struktur freier Medien, deren Arbeit auf Unabhängigkeit und journalistischen Prinzipien beruht. All das ist unter Druck.“ Die Politik hat die Aufgabe, zu einer Medienlandschaft beizutragen, die Transparenz und Wahrhaftigkeit fördert: „Es ist lebenswichtig für die Demokratie.“

Die parlamentarische Anfrage nimmt das drohende Aus der Nachrichtenagentur Finnlands, der Finnish News Agency STT zum Anlass, für ganz Europa zu fragen, wie die einschlägige Infrastruktur erhalten werden könne und ob das EU-Programm Agora dazu beitrage.

Die Anfrage wird von Europaabgeordneten aus den Fraktionen der Europäischen Volkspartei (EVP), der Fraktion der Sozialisten und Demokraten (S&D), sowie der konservativen ECR-Fraktion und der liberalen Renew-Fraktion unterstützt, unter ihnen sind außer Mandl die Europaabgeordneten Helmut Brandstätter, Reinhold Lopatka, Anna Stürgkh und Angelika Winzig.

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