Schlüssel für Wirtschaft und Sicherheit Österreichs

Westbalkan-Integration ist bedeutsam für Wirtschaft und Sicherheit Österreichs, erklärte Bundeskanzler Christian Stocker zum Auftakt des Westbalkan-Gipfels der EU in Tivat/Montenegro. Foto: EU
Westbalkan-Integration ist bedeutsam für Wirtschaft und Sicherheit Österreichs, erklärte Bundeskanzler Christian Stocker zum Auftakt des Westbalkan-Gipfels der EU in Tivat/Montenegro. Foto: EU

Die Länder des Westbalkans haben eine Schlüsselfunktion für die Wirtschaft und die Sicherheit Österreichs. Ihre Integration ist Thema das Westbalkan-Gipfels der EU. Bundeskanzler Christian Stocker ist für konkrete Schritte.

 

Montenegro bald EU-Mitglied?

Für den gastgebenden Staat Montenegro „ist die Vollmitgliedschaft in unmittelbarer Reichweite“, sagte Stocker zum Auftakt des Treffens in Tivat an der Adriaküste. Für die anderen Staaten ergeben sich Schritte in diese Richtung.

Neben einer Gleichbehandlung aller Kandidaten sprach sich Stocker für eine „graduelle Integration“ aus, wie sie schon von Außenminister und Amtsvorgänger Alexander Schallenberg entworfen und eingeleitet worden war. Konkret geht es jetzt um die Aufnahme weiterer Staaten etwa in das Raoming in der EU, wie es bereits für die Ukraine und für Moldau möglich ist.

 

Wirtschaftlich verbunden

Die Integration der Balkanstaaten „ist für uns wichtig“, sagte Stocker. Einerseits kooperieren die Sicherheitsbehörden in der Bekämpfung der illegalen Migration, andererseits bestehe eine „enge Verflechtung der Wirtschaften“. Montenegro hat den Euro bereits als Landeswährung eingeführt. Die Integration der Balkanländer in die EU „ist zum Vorteil von Österreich und Europa“, sagte Stocker. Genau auf diese Perspektive sollte der Blick gerichtet sein.

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