Exklusiv: UNHCR zieht sich als Netzwerk Partner von Courage zurück

Foto: courage.jetzt; unhcr.org
Foto: courage.jetzt; unhcr.org

Die Initiative „Courage – Mut zur Menschlichkeit“ fiel Anfang der Woche durch eine Karikatur an einer Hauswand in Wien auf, die mehr an ein Hassposting erinnert, als an eine Karikatur, die auf die Ziele des Courage Netzwerks hinweisen soll. Das befinden nach „Zur-Sache.at“ Recherche mittlerweile auch Netzwerkpartner von Courage.

 

Im Zuge der Recherche zu den Hintergründen der Karikatur-Aktion richtete „Zur-Sache.at“ Fragen an die Netzwerkpartner von Courage. Darunter befinden sich namhafte internationale Organisationen wie „Ärzte ohne Grenzen“ oder die UN-Flüchtlingsorganisation „UNHCR“.

„Ärzte ohne Grenzen“ betonte, dass man „Courage“ lediglich mit Informationen unterstützen würde. Eine Beteiligung an der Courage-Karikatur gab es von „Ärzte ohne Grenzen“ nicht.

Ähnlich äußerte sich die UN-Flüchtlingsorganisation UNHCR. Das UNHCR lege in seiner Arbeit einen Fokus auf Unabhängigkeit. Dementsprechend habe das UNHCR die Initiative Courage gebeten, nicht mehr als Netzwerkpartner aufzuscheinen.

Beide Organisationen baten um Verständnis dafür, die Karikatur-Aktion nicht zu kommentieren.

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