Schallenberg trifft US-Kollegen in Washington

Die USA loben das humanitäre Engagement Österreichs in der Ukraine. Außenminister Schallenberg bekräftigt beim Treffen mit US-Außenminister Blinken in Washington die Partnerschaft der EU mit den Vereinigten Staaten. Foto: BMEIA
Die USA loben das humanitäre Engagement Österreichs in der Ukraine. Außenminister Schallenberg bekräftigt beim Treffen mit US-Außenminister Blinken in Washington die Partnerschaft der EU mit den Vereinigten Staaten. Foto: BMEIA

Außenminister Alexander Schallenberg hat am Dienstag seinen Amtskollegen, den US-Außenminister Antony Blinken in Washington zu einem Gespräch getroffen. Auf der Agenda stand der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, das fürchterliche Erdbeben in der Türkei und Syrien sowie Österreichs Engagement am Westbalkan.

 

Anerkennung für humanitäres Engagement

Das Treffen der beiden Außenminister stand ganz im Zeichen der kriegerischen Auseinandersetzung in der Ukraine. Blinken soll im Gespräch mit Schallenberg Österreich Respekt und Anerkennung für das humanitäre Engagement in der Ukraine gezollt haben, wie es nach dem Treffen aus der Delegation des österreichischen Außenministers hieß. Österreich „sei neutral, ohne neutral zu sein“ wird Blinken laut Medienberichten im Gespräch mit dem Außenminister zitiert. Schallenberg betonte in diesem Zusammenhang erneut, dass Österreich militärisch neutral sei, aber in Bezug auf die Wirtschaftsleistung die stärkste humanitäre Hilfe überhaupt leiste. „Das wird auch von den USA erkannt und gewürdigt“, so der Außenminister nach dem Treffen.

 

Partnerschaft stärken

Schallenberg erklärte die Notwendigkeit und Wichtigkeit einer starken Partnerschaft mit den USA. Dieses gute Verhältnis zwischen Europa und den USA gelte es zu festigen, denn zuletzt war es als zu „selbstverständlich“ gesehen worden.

Beim rund einstündigen Gespräch wurde auch die fürchterliche die Erdbebenkatastrophe in der Türkei und Syrien besprochen. Von beiden Seiten wurden Hilfen zugesagt. Schallenberg unterstrich dabei, dass in Krisenzeiten die Gemeinschaft zusammenstehen müsse. Blinke habe erklärt, dass die USA Österreich als „starken Partner“ schätzen würde.

 

Reihe von Gesprächen in DC

Für den Außenminister war das bereits sein drittes Treffen mit einem US-Außenminister. Schallenberg selbst bezeichnet den Empfang der österreichischen Delegation in Washington als „Ausdruck der Wertschätzung“, wie mehrere Medien berichten. Neben dem US-Außenminister stand auch noch eine Reihe von weiteren Gesprächen Schallenbergs in Washington auf der Agenda. Unter anderem traf der Außenminister laut angeben seines Ministeriums auch die Chefin der US-Geheimdienste, Avril Haines, CIA-Boss William Burns oder den Koordinator für den Nahen Osten und Afrika, Brett McGurk.

 

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