Totschnig nutzt Song Contest als Bühne für heimische Landwirtschaft

Im Rahmen des Eurovision Song Contest lud Bundesminister Norbert Totschnig zum Side-Event „The Sound of Europe, the Taste of Austria“ ins Landwirtschaftsministerium ein. Foto: BMLUK/Hemerka
Im Rahmen des Eurovision Song Contest lud Bundesminister Norbert Totschnig zum Side-Event „The Sound of Europe, the Taste of Austria“ ins Landwirtschaftsministerium ein. Foto: BMLUK/Hemerka

Anlässlich des Europatags und des bevorstehenden ESC lud Landwirtschafts- und Umweltminister Norbert Totschnig zu einem Abendempfang ins Landwirtschafts- und Umweltministerium. Unter dem Motto „The Sound of Europe. The Taste of Austria.” nutzte das Ministerium die Strahlkraft des Eurovision Song Contest, um regionale bäuerliche Qualitätsprodukte, Nachhaltigkeit und die Vernetzung von Landwirtschaft, Tourismus und Veranstaltungswirtschaft in den Mittelpunkt zu stellen.

 

Mehr als 350 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Landwirtschaft, Tourismus und Medien nahmen an der Veranstaltung teil, darunter EU-Kommissar Magnus Brunner, Elisabeth Gürtler sowie die ehemaligen österreichischen Song-Contest-Teilnehmer Cesár Sampson und Zoë Straub. Auch Vertreter mehrerer diesjähriger ESC-Teilnehmerländer – darunter Portugal, Luxemburg, Malta, Polen, die Schweiz und Kroatien – waren anwesend.

 

Totschnig: “Bauern liefern beste Zutaten”

Totschnig betonte den wirtschaftlichen Nutzen solcher Formate: „Wer regionale Produkte in den Mittelpunkt stellt, schafft neue Absatzmöglichkeiten, bringt Produzentinnen und Produzenten mit potenziellen Abnehmern zusammen und macht den Wert heimischer Lebensmittel sichtbar. Davon profitieren Veranstalter, Gäste, Tourismus, Gastronomie, Umwelt und Landwirtschaft. Bei ‚The Sound of Europe. The Taste of Austria.‘ beweisen wir Geschmack und Österreichs Bäuerinnen und Bauern liefern dafür die besten Zutaten. “

 

Thurnher: “Nachhaltigkeit wird mitgedacht”

Höhepunkt des Abends war die Verleihung gleich zweier Österreichischer Umweltzeichen an den ORF. Der Eurovision Song Contest wird demnach sowohl nach den Kriterien für „Green Meetings und Events” als auch für „Green Producing in Film und Fernsehen” organisiert. Die Auszeichnungen nahm ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher entgegen und erklärte, dass Nachhaltigkeit bei Großproduktionen des ORF stets mitgedacht  werde – vom LED-basierten Lichtkonzept über Müllreduktion bis zur regionalen und saisonalen Beschaffung beim Catering. „Der Eurovision Song Contest macht Österreich einem Millionenpublikum weltweit sichtbar und genau diese Sichtbarkeit verpflichtet“, so Thurnher.

Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam mit Partnern wie AMA Genuss Region, BIO AUSTRIA, ARGE Heumilch, Österreich Wein Marketing und der Landjugend Österreich. Nicht konsumierte Speisen wurden an die Tafel Österreich weitergegeben.

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