Gesundheitskasse trotz Corona-Krise in stabiler Lage

Screenshot/www.svs.at

Die aktuellen Zahlen der OGK belegen: Die Reform der Sozialversicherungen zeigt Wirkung! Trotz Einnahmenbußen aufgrund der Pandemie konnte die Gesundheitskasse durch Reform und Soforthilfe ausgeglichen bilanzieren. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 wurden Beiträge in Höhe von rund 35,5 Milliarden Euro in die Gesundheitskrankenkasse einbezahlt. Das änderte sich 2020 trotz der Herausforderungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Corona-Jahr nur geringfügig. Die Beitragseinnahmen blieben mit 35,6 Milliarden Euro stabil.

 

Reform und Kurzarbeit federn Folgen der Krise ab

Im Jahr 2020 wurde umgesetzt, was seit Jahrzehnten diskutiert worden war: Aus 21 Sozialversicherungsträgern wurden fünf. Ziel war es, im System zu sparen und die Strukturen zu vereinfachen.

Um die Folgen der Krise abzufedern, erhielt die ÖGK im Jahr 2020 rund 60 Millionen Euro an Soforthilfe aus dem Covic-19-Krisenbewältigungsfonds.

 

Wesentlich war es, trotz Krise das Niveau der Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmer zu erhalten. Die Kurzarbeit sicherte Beschäftigungsverhältnisse, der Fixkostenzuschuss entlastete Unternehmen. Die Maßnahmen wirkten. Die Dienstgeberbeiträge verminderten sich lediglich um 0,16 %. Die Anzahl der Beschäftigten ging 2020 gegenüber 2019 um lediglich 3,2 % zurück. Durch höhere Kollektivverträge und die Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage stiegen die durchschnittlichen Beiträge je Erwerbstätigen um 3,1 % an. Die Beiträge zur Pensionsversicherung erhöhten sich um 1,1 % im Jahresvergleich.

 

Dies alles zusammengenommen stabilisierte die Gebarung der Gesundheitskasse. Behauptungen, die ÖGK stehe vor einer Finanzierungskrise, haben sich nicht bewahrheitet. Denn die Reform und die Maßnahmen haben stabilisierend gewirkt.

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