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So groß wie die Stadt Steyr: Mehr als 38.000 Abschiebungen seit Jänner 2024

38.000 Abschiebungen erfolgten seit Anfang 2024. Das gab das Innenministerium am Mittwoch bekannt. Foto: iStock/Stadtratte

Seit Jänner 2024 sind nach Angaben des Innenministeriums mehr als 38.000 Menschen aus Österreich abgeschoben worden. Das entspricht in etwa der Einwohnerzahl der Stadt Steyr in Oberösterreich. Ebenfalls wird ein Rückgang bei den Asylanträgen verzeichnet.

 

38.000 Abschiebungen

Die Zahl der Abschiebungen aus Österreich steigt weiter an. In den vergangenen 30 Monaten wurden rund 38.000 Menschen aus Österreich abgeschoben. Allein dieses Jahr mussten bis Ende August 2026 rund 10.500 Personen das Land verlassen. Die Hälfte davon zwangsweise, wobei rund 48 Prozent der Abgeschobenen strafgerichtlich verurteilt worden waren.

 

Auch Asylanträge gehen zurück

Auch bei den Anträgen auf Asyl setzt sich der Rückgang fort: Im ersten Halbjahr 2026 gab es rund 2.200 Asyl-Erstanträge, ein Minus von 31,5 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025.

Rückgang bei Grundversorgung

Durch die umfangreichen Maßnahmen der Regierung werde die illegale Migration „konsequent gegen Null gedrängt”, heißt es in einer Information des Innenministeriums am Mittwoch. Demnach befinden sich derzeit lediglich 4.800 Asylwerber in der Grundversorgung – ein historischer Tiefstand. 780 davon wurden negativ beschieden und warten auf ihre Abschiebung. Zu Jahresbeginn 2019 waren noch rund 2.000 Menschen mit rechtskräftig negativem Asylbescheid in der Grundversorgung.

 

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38.000 Abschiebungen erfolgten seit Anfang 2024. Das gab das Innenministerium am Mittwoch bekannt. Foto: iStock/Stadtratte
38.000 Abschiebungen erfolgten seit Anfang 2024. Das gab das Innenministerium am Mittwoch bekannt. Foto: iStock/Stadtratte
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