Asyl: Nächste deutsche Zeitung lobt Österreich

Von einem "Asylwunder" in Österreich schreibt die deutsche Welt in ihrer Onlineausgabe. Foto: Screenshot welt.de/Zur-Sache
Von einem "Asylwunder" in Österreich schreibt die deutsche Welt in ihrer Onlineausgabe. Foto: Screenshot welt.de/Zur-Sache

Die Berichterstattung über den Rückgang der Asylanträge in Österreich reißt in Deutschland nicht ab. Nachdem bereits die Bild-Zeitung mehrmals berichtete, widmet sich nun auch die „Welt“ in einem Beitrag der österreichischen Asylpolitik.

 

„Asylwunder“ in Österreich

„Wie Österreich das Asylwunder schafft“, titelt die Welt in ihrer Online-Ausgabe vom 8. August 2023. „Während in Deutschland die Zahl der Asylanträge aktuell den höchsten Wert seit 2016 erreichen wird, geht die Zahl in Österreich drastisch zurück. Innenminister Karner setzt auf eine beinharte „Asylbremse“ – und Wien nutzt modernste Technik, um illegale Einreisen zu stoppen“, leitet der Welt-Korrespondent seinen Artikel ein.

Die Welt führt den Erfolg auf die konsequenten Grenzraumkontrollen, die Schnellverfahren sowie gestiegenen Abschiebungen zurück und kommt zum Schluss, dass dies auch „ein Erfolg“ der „Task-Force Außerlandesbringung“ sei, denn diese Praxis würde auch weitere Asylwerber abschrecken.

 

„Davon kann Deutschland nur träumen“

Deutschland könne angesichts der aktuellen Asylzahlen in Österreich „nur träumen“, so die Welt weiter mit Verweis auf die Tatsache, dass mittlerweile schon mehr Asylwerber Österreich verlassen als neue Asylanträge gestellt werden.

Die Zeitung lobt zudem die moderne Technik, mit der die Behörden in der Zwischenzeit ausgestattet wurden und zieht einen Vergleich zu Deutschland. „Mobile Grenzschützer sind ausreichend mit Nachtsichtgeräten und Wärmebildkameras ausgestattet. Außerdem ist eine hochmoderne Drohnenflotte mit 300 Geräten im Einsatz, im kommenden Jahr sollen 50 weitere Drohnen hinzukommen. Zum Vergleich: In Deutschland waren zumindest im Jahr 2021 nur zwei veraltete Drohnen (Aladin, Fancopter) zum Grenzschutz im Einsatz, außerdem berieten damals Arbeitsgruppen intensiv über weitere Anschaffungen“, so die Welt in ihrer Onlineausgabe.

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