Wintertourismus bleibt trotz Feber-Delle starke Säule

Der Wintertourismus bleibt auch in der Saison 2024/25 eine stabile Säule. Foto: Andre Schönherr TVB Stubai Tirol
Der Wintertourismus bleibt auch in der Saison 2024/25 eine stabile Säule. Foto: Andre Schönherr TVB Stubai Tirol

Die am Mittwoch veröffentlichten Nächtigungszahlen der Statistik Austria verdeutlichen erneut die Bedeutung des Wintertourismus für Österreichs Wirtschaft. Trotz eines Rückgangs im Februar 2025 sieht Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner den Tourismus weiterhin als wesentlichen Stabilitätsfaktor: „Die Zahlen bestätigen: Unser Tourismus ist nach wie vor ein wirtschaftlicher Kraftanker – gerade im Winter. Doch die Eintrübung im Februar nehmen wir sehr ernst.“

 

Ferien von Feber in März gerutscht

Im Februar 2025 wurden 17,15 Millionen Nächtigungen registriert, was einem Minus von 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Als Ursache dafür gelten unter anderem das fehlende Schaltjahr sowie die Verschiebung der bayerischen und niederländischen Ferien auf März. Zehetner unterstreicht: „Wir reden hier nicht von einem strukturellen Rückgang, sondern von einem saisonalen Effekt. Trotzdem: Solche Schwankungen zeigen, wie wichtig gezielte Maßnahmen zur Stärkung des Wintertourismus sind – gerade in Zeiten des Klimawandels und sich verändernder Reisegewohnheiten.“

 

Winter insgesamt mir Zuwachs

Erfreuliche Entwicklungen sind hingegen beim Blick auf die gesamte Wintersaison erkennbar: Von November bis Februar wurden insgesamt 51,35 Millionen Übernachtungen gezählt, was einem Zuwachs von 1,5 Prozent entspricht. Besonders positiv entwickelten sich die Nächtigungen der österreichischen Gäste, die um 3,5 Prozent zulegten.

Zehetner kündigt an, die Herausforderungen rund um touristische Schwankungen im Rahmen der Weiterentwicklung der nationalen Tourismusstrategie Plan T aktiv anzugehen: „Wir werden Problemfelder klar benennen und dort ansetzen, wo es notwendig ist: bei der Angebotsentwicklung, bei der Anpassung an neue Gästebedürfnisse und beim Schulterschluss von Tourismus und Regionen.“

Zu den Daten der Statistik Austria.

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