1,8 Milliarden Euro für Kesseltausch und Sanierungsbonus

Norbert Totschnig: Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit Hand in Hand. Foto: Paul Gruber
Norbert Totschnig: Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit Hand in Hand. Foto: Paul Gruber

Das Umwelt- und Klimaministerium startet die Sanierungsoffensive Neu mit zwei Instrumenten: Den Kesseltausch für klimafreundliche Heizsysteme und den Sanierungsbonus für die thermisch–energetische Sanierung.

 

Euro gezielter eingesetzt

Für die beiden Förderungen sind von 2026 bis 2030 jährlich 360 Millionen Euro vorgesehen, insgesamt 1,8 Milliarden Euro. Ursache für neue Gestaltung ist eine Prüfung der Wirksamkeit der bisherigen Förderungen, die Einsparungen aufzeigte.

Umwelt- und Klimaminister Norbert Totschnig: „Die Zeiten überhöhter Klimaförderungen sind vorbei. Wir setzen Steuergeld effizienter ein als bisher und geben Privathaushalten und Betrieben echte Planungssicherheit.“

Die Sanierungsoffensive ermöglicht den Wechsel von mehr als 30.000 fossilen Heizungen pro Jahr auf klimafreundliche Alternativen. Das reduziert den C02-Ausstoß um rund 270.000 Tonnen pro Jahr, schafft rund 8.800 Green Jobs und generiert jährlich eine regionale Wertschöpfung von mehr als 1,4 Milliarden Euro.

Eckdaten zur Förderung

Die Registrierung bzw. Antragstellung wird ab Mitte November 2025 unter sanierungsoffensive.gv.at möglich sein. Leistungen für den Kesseltausch werden bereits ab Freitag, den 3. Oktober 2025, anerkannt. Eine Kombination mit Förderungen aus den Bundesländern ist weiterhin möglich.

Informationen unter: www.sanierungsoffensive.gv.at

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