Das plant die Regierung für Familien und Kinder

Ein Schwerpunkt im Programm der neuen Bundesregierung: Förderung von Familien und von Kindern. Foto: pixelio / R. Sturm
Ein Schwerpunkt im Programm der neuen Bundesregierung: Förderung von Familien und von Kindern. Foto: pixelio / R. Sturm

Die Familie wird im Regierungsprogramm 45 Mal genannt. Es geht um Grundsätze und um konkrete Förderungen. Hier in Stichworten, was kommt.

 

Grundlage der Gesellschaft

Die Familien sind vielfältig, bleiben aber wesentlich für eine zukunftsfähige Gesellschaft. Sie sollen jener Ort sein, an dem Kinder sicher aufwachsen können und gut auf das Leben vorbereitet werden, heißt es im Regierungsprogramm. Damit verbunden sind Bedingungen, dass Frauen ihr Leben nach ihren Vorstellungen frei gestalten können. Dafür ist echte Wahlfreiheit bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie notwendig.

Daraus ergeben sich im Regierungsprogramm für Familien einige konkrete Punkte und Maßnahmen:

Kinderbetreuung schafft Wahlfreiheit für Eltern (im Bild: frühere Familienministerin und nun Abgeordnete Susanne Raab): Foto: Andy Wenzel

Kinderbetreuung schafft Wahlfreiheit für Eltern (im Bild: frühere Familienministerin und nun Abgeordnete Susanne Raab): Foto: Andy Wenzel

Finanzielle Erleichterungen

  • Österreich ist das Land der Familienunternehmen, daher werden Betriebsübergaben an die nächste Generation steuerlich erleichtert.
  • Jungfamilien sollen beim Zugang zu ausfinanzierten Wohnungen im gemeinnützigen Sektor besonders berücksichtigt werden.
  • Bei der Vermietung von Ein- und Zweifamilienhäusern sollen nachhaltig wertsteigernde Investitionen der Mieter geschützt werden.
  • Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei der Exekutive und beim Bundesheer
  • Der öffentliche Dienst soll als familienfreundlicher Arbeitgeber attraktiver gestalten werden, etwa durch den Ausbau betrieblicher Angebote der Kinderbetreuung.
  • In der Sozialhilfe wird der Familienzuschlag erhöht.

 

Verbesserungen für Familie und Kinder

  • Der Familie, der Jugend und den Kindern ist ein eigenes Kapitel des Regierungsprogramms gewidmet. Darin ist unter anderem vorgesehen:
  • die Bildung und Betreuung von Kindern auszubauen und die Qualität zu erhöhen,
  • die Karenzen und Kinderbetreuungsgeld zu vereinfachen und weniger bürokratisch abzuwickeln, und zwar auch in grenzüberschreitenden Zusammenhängen;
  • den Familienlastenausgleichsfonds und die Familienberatungsstellen finanziell abzusichern,
  • mit zwei Maßnahmenpaketen die Kinderarmut zu halbieren,
  • die UN-Kinderrechte umzusetzen,
  • die Aus- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Kinderrechte für alle Personen, die mit Kindern arbeiten, auszubauen,
  • die Finanzierung von Verbänden der Kinder-, Jugend- und Familienorganisationen zu stärken,
  • für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie insbesondere im ländlichen Raum die Kinderbetreuung und die Pflege auszubauen, ebenso die Angebote an Bildung und Betreuung in der Elementarpädagogik.

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