Österreich verstärkt Ausbau der Wasserkraft

Österreich führt in Europa bei der Wasserkraft. Diese soll ausgebaut werden. Die Optionen lässt Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer prüfen. Bild (Schleis-Speicher im Zillertal/Tirol): Verbund
Österreich führt in Europa bei der Wasserkraft. Diese soll ausgebaut werden. Die Optionen lässt Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer prüfen. Bild (Schleis-Speicher im Zillertal/Tirol): Verbund

Erneuerbare Energien für Österreich: Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer lässt den zügigen Ausbau der Wasserkraft prüfen. Erhoben wird, was bis 2030 und bis 2040 an schnelleren Verfahren und neuen Anlagen möglich ist.

 

Österreich Nr. 1 bei Wasserkraft

„Wasserkraft ist das Rückgrat unserer Stromversorgung und ein entscheidender Grund, warum unser Land bei erneuerbarem Strom Europas Nummer eins ist“, erklärt Hattmannsdorfer: 2024 stammten laut Eurostat 90,1 Prozent des Bruttostromverbrauchs aus erneuerbaren Quellen – der höchste Anteil aller EU-Staaten.

Hattmannsdorfer dazu: „Diesen Vorsprung wollen wir ausbauen.“

Die Studie soll erheben:

  • welche Potenziale durch den Neubau bzw. die Erweiterung von bestehenden Wasserkraft- und Speicheranlagen bis 2030 und 2040 realisierbar sind und
  • wie Genehmigungsverfahren bis 2030 und 2040 einfacher, schneller und rechtssicherer werden können.

Das Gesetz über den beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien ist seit wenigen Tagen in Kraft. Darin ist festgelegt, dass Österreich im Jahr 2030 aus Wasserkraft fünf Terawattstunden mehr Strom erzeugen soll als im Jahr 2020. Das entspricht rechnerisch dem Jahresstromverbrauch von rund 1,4 Millionen Haushalten.

Die Ergebnisse der von Hattmannsdorfer beauftragten Studie sollen gegen Jahresende 2026 vorliegen.

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