Open Data Portal des Bundes soll Innovation vorantreiben

Open Data soll die Innovation in Österreich fördern. Foto: istock/funtap
Open Data soll die Innovation in Österreich fördern. Foto: istock/funtap

data.gv.at ist das zentrale Open Data Portal der österreichischen Verwaltung mit über 58.000 Datensätzen von mehr als 1.300 Organisationen. Es ist eine der umfassendsten Open Data Plattformen Europas und wird stetig ausgebaut. Mit diesen Daten soll die Innovationskraft des Landes gefördert werden.

 

Das Portal ist mittlerweile zu einem zentralen Innovationsmotor geworden. Mehr als 58.000 frei verfügbare Datensätze aus der öffentlichen Verwaltung stehen nun Unternehmen, Entwicklern sowie Bürgern kostenlos für die kommerzielle Nutzung zur Verfügung. Dadurch sollen neue Geschäftsmodelle, digitale Services und Impulse für die digitale Transformation entstehen.

 

Pröll: Datenschatz der Republik

„Wer die Daten von heute teilt, schreibt die Geschichte von morgen. Open Data schafft nicht nur Transparenz, sondern ermöglicht es, innovative Lösungen zu entwickeln und den digitalen Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken. Wir stellen somit allen Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen den Datenschatz der Republik kostenlos zur Verfügung“, betont Staatssekretär Alexander Pröll in einer Aussendung.

Der Datenpool deckt alle Lebensbereiche ab – von Wirtschaft und Finanzen über Umwelt und Mobilität bis hin zu Wissenschaft, Gesellschaft und Verwaltung. Diese thematische Breite fördert branchenübergreifende Anwendungen und kreative Verknüpfungen zwischen Datenbereichen.

 

Österreich als Vorreiter bei open data

Der kostenfreie Zugang zu hochwertigen Verwaltungsdaten eröffnet vor allem kleinen und mittleren Unternehmen neue Marktchancen – ohne teure Lizenzgebühren. So entstehen innovative Produkte, Dienstleistungen und ein gesellschaftlicher Mehrwert. „Vielfalt, Transparenz, Offenheit und Demokratie stehen im Zentrum unserer Datenstrategie. So stärken wir Bürgernähe, fördern Innovation und positionieren Österreich als Vorreiter der digitalen Transformation“, so Staatssekretär Alexander Pröll.

781 bereits entwickelte Anwendungen belegen das Potenzial von Open Data wie zum Beispiel parlament.fyi das Parlamentsdebatten mittels KI transparent aufbereitet. Neue Datensätze werden laufend ergänzt, bestehende aktualisiert und die technische Plattform stetig weiterentwickelt.

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