Schulen erhalten mehr Freiräume

Schulen werden von Bürokratie entlastet und erhalten mehr Freiräume, ebenso die Schülerinnen und Schüler, die für ihren Abschluss die Art wählen können. Foto: istock/miljko
Schulen werden von Bürokratie entlastet und erhalten mehr Freiräume, ebenso die Schülerinnen und Schüler, die für ihren Abschluss die Art wählen können. Foto: istock/miljko

Die Weichen sind gestellt, nächstes Jahr geht’s los: Die Schulen erhalten mehr Freiräume, klarere Regeln für Prüfungen und werden von Bürokratie entlastet.

 

Mehr Gestaltungsmöglichkeiten an den Schulen

Zugleich wird die Oberstufe modernisiert, geben der Klubobmann der ÖVP, Ernst Gödl, und ihr Generalsekretär Nico Marchetti, auch Bildungssprecher, in einer Info bekannt.

Für die abschließenden Arbeiten – gemeint: Matura – soll es künftig mehr an Wahlfreiheit geben. Es werden Freiräume für das Kurs-Modulsystem erweitert, die Prüfungszeiträume und Kommissionen werden flexibler gestaltet.

Damit „reagieren wir auf die geänderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, auf den Einsatz von KI und auf konkrete Rückmeldungen aus den Schulen“, erklären Gödl und Marchetti. Und folgendes wurde im Ministerrat dieser Woche beschlossen:

  • Für die abschließenden Arbeiten an den AHS und ABA:
    • Wahlfreiheit zwischen Teilprüfungen oder abschließender Arbeit wier dauerhaft gesetzlich abgesichert
    • Orientierung an Wissenschaft wird gestärkt
    • Betreuende Lehrpersonen erhalten zusätzliche Fort- und Weiterbildung
    • Schülerinnen und Schüler erhalten mit Möglichkeit von Wiederholungsprüfungen in bis zu zwei Pflichtgegenständen mehr Chancen für den Antritt zum Haupttermin
    • Die für die Jahresnote zählende Mitwirkung im Unterricht wird genauer definiert
    • Unerlaubte Hilfsmittel werden klarer gesetzlich definiert
  • Vereinfachungen für die Schulen:
    • Die 60-jährige Archivierungspflicht wird auf drei Jahre vermindert
    • Schriftliche und mündliche Prüfungen werden am Standort geplant
    • Für Kommissionen werden der Kreis externer Vorsitzender und Vertretungsregeln flexibel gestaltet, was die Zeiträume der Prüfungen verkürzt

Laut Vortrag an den Ministerrat werden die rechtlichen Rahmenbedingungen für diese Reformen bis März 2027 angepasst.

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