Europa- & Aussenpolitik

Koalition in Solidarität mit Frauen im Iran

Gudrun Kugler, Menschenrechtssprecherin der ÖVP-Parlamentsfraktion, ist international engagiert: Sie wurde als Berichterstatterin für Wirtschaft, Wissenschaft, Technologie und Umwelt des OSZE-Ausschusses bestätigt. Foto: Thomas Topf

Die eklatanten Menschenrechtsverletzungen sind gegenwärtig Anlass einer großen Protestwelle in weiten Teilen des Irans. Trauriger Anlassfall war der Tod der 22-jährigen Mahsa Amini, die am 16. September ihren von der sogenannten „Moralpolizei“ wegen einer Verletzung der „Kleiderordnung“ zugefügten Verletzungen erlag. Das ruft nun die beiden Menschenrechtssprecherinnen der Koalitionsparteien auf den Plan. 

Die türkis-grünen Koalitionsparteien im Nationalrat bringen einen Entschließungsantrag ein, in dem die Bundesregierung aufgefordert wird, sich für die Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, einschließlich sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt einzusetzen sowie entsprechende Einzelfälle wie den Fall Mahsa Amini auch auf bilateraler Ebene anzusprechen. Das erklärten die Menschenrechtssprecherinnen beider Parteien am Montag in einer Aussendung.

Kugler: “Dürfen nicht still sein”

„Österreich setzt sich schon lange für eine Abschaffung der Todesstrafe ein. Die neuesten Vorfälle im Iran sind schockierend: Todesurteile gegen lesbische Frauen, willkürliche Inhaftierungen und Folter und Tod in der Untersuchungshaft. Kein Land vollstreckt derzeit mehr Todesurteile gegen Frauen als der Iran. Auch wenn der Iran weit weg ist – unsere Länder sind auf vielfältige Weise miteinander verbunden. Das ist gut so. Wir dürfen deshalb nicht still sein, wenn Unrecht geschieht“, so die ÖVP-Menschenrechtssprecherin Abg. Dr. Gudrun Kugler.

Der Antrag wurde dem zuständigen Menschenrechtsausschuss des Nationalrats zugewiesen.

Gudrun Kugler, Menschenrechtssprecherin der ÖVP-Parlamentsfraktion, ist international engagiert: Sie wurde als Berichterstatterin für Wirtschaft, Wissenschaft, Technologie und Umwelt des OSZE-Ausschusses bestätigt. Foto: Thomas Topf
Gudrun Kugler, Menschenrechtssprecherin der ÖVP-Parlamentsfraktion, ist international engagiert: Sie wurde als Berichterstatterin für Wirtschaft, Wissenschaft, Technologie und Umwelt des OSZE-Ausschusses bestätigt. Foto: Thomas Topf
Die Dürrehilfen sind beschlossen, Kritik an der FPÖ bleibt. Foto: Alexander Haiden, BMLUK

Dürrehilfen beschlossen – Kritik an FPÖ

Die Unternehmen suchen Mitarbeiter. Die Aktivpension schafft einen Anreiz, in der Regelpension noch erwerbstätig zu sein, erklärte ÖVP-Sozialsprecher August Wögigner im Nationalrat. Foto: imagoimages / Rolf Poss

Anreize zur Arbeit, nicht zur Sozialhilfe

Der Sozialsprecher der ÖVP, Abg. August Wöginger, ist der politische Motor der Aktivpension: steuerliche Entlastung für Weiterarbeit in der Regelpension. Er kontert der FPÖ-Kritik. Der Beschluss im Nationalrat erfolgt am Mittwoch. Foto: Parlament/Sattler-Remling

Wöginger: FPÖ gegen Steuererleichterung für Arbeit bei Pension

Die größte Reform der betrieblichen Altersvorsorge ermöglicht eine Zusatzrente für den Ruhestand. Foto: Pixabay / Manuel Alvarez

Reform bringt neue Chancen auf Zusatzpension

Das Arbeiten über das Pensionsantrittsalter hinaus wird durch die Aktivpension finanziell deutlich attraktiver, kündigte ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger an. Foto: iStock/c-George

Arbeiten in Pension wird attraktiver

Joachim Schnabel, Verkehrssprecher der ÖVP, nennt die Kriterien für die ÖBB-Reform. Ein Gesetzesentwurf liegt vor, die Koalition beginnt Verhandlungen. Ebenfalls gestartet sind die Testfahrten des neuen italienischen Hochgeschwindigkeitszuges Frecciarossa in Tirol und auf der Weststrecke. Foto: Italotreno

Nagelprobe für ÖBB-Reform: Wettbewerb und Nahverkehr