300 Millionen für Handwerkerbonus

Das Budget für den Handwerkerbonus beträgt 300 Mio. Euro. Für 2024 und 2025 werden Arbeitsleistungen von Handwerkern finanziell unterstützt. Foto: pixelio / R. Sturm
Das Budget für den Handwerkerbonus beträgt 300 Mio. Euro. Für 2024 und 2025 werden Arbeitsleistungen von Handwerkern finanziell unterstützt. Foto: pixelio / R. Sturm

Die “Wohnraum- und Bauoffensive” hat ein wesentliches Element: Den Handwerkerbonus. Jeder Haushalt kann diesen für 2024 und 2025 beantragen. Wohnraum soll geschaffen oder saniert werden, und das wird gefördert.

 

Anreize für Investitionen

Der Handwerkerbonus soll Bauwirtschaft unterstützen und Anreize für Investitionen in Wohn- und Lebensbereiche schaffen. Hier das Programm in seinen Eckpunkten:

  • Die Anträge können ab 15. Juli 2024 gestellt werden. Die Anträge können für Arbeiten eingereicht werden, die seit dem 1. März 2024 durchgeführt wurden.
  • Gefördert werden Arbeitsleistungen von Handwerkern im eigenen Zuhause, z.B. Ausmalen, Kücheneinbau, Fliesenlegen, die zwischen dem 1. März 2024 und dem 31. Dezember 2025 erbracht wurden.
  • Es stehen insgesamt 300 Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert werden 20 % der reinen Arbeitsleistung ab einer Rechnungssumme von 250 Euro bis zu einer maximalen Rechnungshöhe von 10.000 Euro. Die Förderhöhe beträgt damit mindestens 50 Euro und maximal 2.000 Euro pro Haushalt im Jahr 2024 und maximal 1.500 Euro pro Haushalt im Jahr 2025.
  • Wesentliches Merkmal ist die Möglichkeit, mehrere Rechnungen für den gleichen Durchführungsort in einem Antrag bis zur Höchstgrenze zu häufen, was die Flexibilität und Effizienz für die Antragsteller erhöht.
  • Die Beantragung erfolgt online. Die Website wird in den kommenden Wochen online gehen. Die Abwicklung übernimmt die Buchhaltungsagentur des Bundes (BHAG) im Auftrag des Wirtschaftsministeriums. Es wird Hilfen für jene Personen geben, die ihren Antrag nicht online einbringen können.
  • Möglich ist jeweils ein Antrag pro Haushalt pro Jahr.

Der Handwerkerbonus ist Teil des Wohn- und Baupakets der Bundesregierung, von dem die Bauwirtschaft und die Bundesländer profitieren. Am Mittwoch soll der entsprechende Abänderungsantrag im Parlament eingebracht werden. Der Handwerkerbonus trifft auf erste positive Reaktionen.

Präsentierten Handwerkerbonus und Themen des Plenums: Klubobleute Sigrid Maurer und August Wöginger

Präsentierten Handwerkerbonus und Themen des Plenums: Klubobleute Sigrid Maurer und August Wöginger

Handwerkerbonus stützt Bauwirtschaft

Dazu meint Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher: „Der Handwerkerbonus ist ein wichtiger Beitrag, um die Bauwirtschaft anzukurbeln und Handwerksbetriebe zu unterstützen. Durch die gezielte Förderung von Arbeitsleistungen im Wohn- und Lebensbereich schaffen wir Anreize für Investitionen und tragen zur Schaffung und Sanierung von Wohnraum bei. Der Bonus wird nicht nur Handwerksbetriebe unterstützen, sondern selbstverständlich auch dazu beitragen, Arbeitsplätze zu sichern und die Konjunktur zu stützen. Um sicherzustellen, dass keine Investitionen zurückgehalten werden, wird der Bonus rückwirkend auf alle Leistungen ab dem 1. März 2024 zur Verfügung stehen. Ab 15. Juli 2024 kann man den Handwerkerbonus bei der Bundesbuchhaltungsagentur beantragen.”

weitere Beiträge

War am Sonntag in der ORF-Pressestunde zu Gast: Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Foto: Screenshot orf.at/Zur Sache

„Ohne Sicherheit ist alles nichts”: Tanner in der ORF-Pressestunde

Die Regierung arbeite „gemeinsam mit voller Kraft am Aufschwung für Österreich”. Bundeskanzler Christian Stocker nach der Arbeitssitzung der Regierungsspitze. Foto: BKA/Florian Schrötter

„Herbst der Ergebnisse”: Bundeskanzler Stocker in Zitaten

Die Regierungsspitze traf sich am Samstag zur Arbeitssitzung. unter anderem hat man sich auf die Einführung des Zukunftsdepot geeinigt. Foto: BKA/Florian Schrötter

Zukunftsdepot kommt: 500 Euro Startbonus für jedes Kind 2027

Schulterschluss zwischen Politik und Wirtschaft für mehr Investitionen in Europa. Die "Made in Europe - Deklaration" im Umfang von 67 Milliarden Euro wurde im Kanzleramt unterzeichnet. Foto: Jakob Glaser

67 Milliarden Euro Beschaffung als Hebel für heimische Betriebe