Österreich: Wo es Tieren gut geht

In einer Studie des Europäischen Rechnungshofes wird Österreich ein gutes Zeugnis in Sachen Tierwohl ausgestellt. Vor allem bei Kontrollen von Tiertransporten sind wir Vorreiter. Foto: iStock / SimonSkafar

Eine Studie des Europäischen Rechnungshofes bestätigt, was die meisten Österreicher schon wissen: Österreich steht für höchste Standards im Tierwohl. Bei den Tiertransporten braucht es allerdings auch Lösungen, die in der Praxis umsetzbar sind.

 

Zu regionalen Erzeugnissen im Supermarkt greifen

Die Diskussion um Tiertransporte wird im allgemeinen sehr emotional geführt. Leicht ist es, mit populistischen Aussagen Sympathien zu erlangen, allerdings sind die Forderungen meist in der Praxis nicht umsetzbar.

„Damit ist aber keinem Tier geholfen. Was wir brauchen, sind Lösungen, die auch in der Praxis anwendbar sind und damit tatsächlich zu mehr Tierwohl auf Europas Straßen und Meeren beitragen. Der Europäische Rechnungshof hat dazu eine Studie veröffentlicht, die bestätigt, was Viehhalterinnen und Viehhalter ohnehin wissen: Das stärkste Instrument für weniger Tiertransporte und mehr Tierwohl ist der Griff zu regionalen Erzeugnissen im Supermarkt“, sagt ÖVP-Landwirtschaftssprecherin Simone Schmiedtbauer. Sie bekräftigt daher ihre Forderung nach einer EU-weiten, verpflichtenden Herkunftskennzeichnung.

 

Österreich Musterschüler in Sachen Kontrollen

Mit zehnmal mehr durchgeführten Kontrollen bei Tiertransporten als von der EU vorgeschrieben, gilt Österreich laut der Studie des Europäischen Rechnungshofes als Musterschüler bei den Kontrollen. „Damit ist klar, dass österreichische Produkte für höchste Tierwohlstandards stehen“, so Schmiedtbauer.

Im Herbst legt die EU-Kommission einen neuen Vorschlag zu Regeln für Tiertransporte vor. Hier erwartet sich Schmiedtbauer vor allem praxistaugliche Lösungen für die Bäuerinnen und Bauern. “Wir dürfen nicht zulassen, dass die neuen Regeln durch ideologiegetriebene Forderungen für die Anwenderinnen und Anwender zur Bürde werden. Nur mit Hausverstand können wir das Tierwohl in ganz Europa nachhaltig verbessern. Österreich geht hier mit gutem Beispiel voran“, meint Schmiedtbauer abschließend.

 

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