Kinder schützen: Vorbeugung und Gütesiegel

Gipfelgespräch der NGOs mit Familienministerin Susanne Raab und Jugend-Staatssekretärin Claudia Plakolm zum Thema Kinderschutz: Konzepte für den Schutz, Gütesiegel für Vereine, frühe Erkennung möglichen Missbrauchs sind die Eckpunkte. Foto: Florian Schrötter
Gipfelgespräch der NGOs mit Familienministerin Susanne Raab und Jugend-Staatssekretärin Claudia Plakolm zum Thema Kinderschutz: Konzepte für den Schutz, Gütesiegel für Vereine, frühe Erkennung möglichen Missbrauchs sind die Eckpunkte. Foto: Florian Schrötter

Der Kinderschutz wird mit mehr Mitteln ausgestattet, Maßnahmen für die Vorbeugung und die frühe Erkennung möglichen Missbrauchs sind die nächsten Schritte. Für Schutzkonzepte wird ein Gütesiegel geschaffen. Das sind Ergebnisse des Gipfels im Bundeskanzleramt.

 

Gipfel mit NGOs im Kanzleramt

Eine Reihe von NGOs wurden von Familienministerin Susanne Raab und Jugend-Staatssekretärin Claudia Plakolm zum Gespräch geladen.

Die Strafen für Missbrauch urden voriges Jahr erhöht, heuer die Mittel für den Kinderschutz erhöht, nun werden Vorbeugung und Schutz der Opfer mit neuen Maßnahmen ausgebaut.

Schulen werden verpflichtet, Konzepte auszuarbeiten, denn Sportlehrer oder Trainer seien häufig die ersten Personen, die Anzeichen erkennen könnten. Raab und Plakolm wollen vor allem jene Organisationen stärker einbinden, die täglich mit jungen Menschen arbeiten.

 

Kinder: Orientierung für die Eltern

Die Kinderschutzzentren und der Verein ECPAT (eine Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Rechte der Kinder vor sexueller Ausbeutung) präsentierten den Aufbau der Qualitätssicherungsstelle. Diese soll Vereine und Organisationen beraten und zertifizieren sowie ein Qualitätssiegel geben. Damit erhalten Eltern eine Orientierung über die Organisationen und Vereine, ehe sie deren Angebote nutzen.

Insbesondere Plakolm drängt auf den verstärkten Schutz im Onlinebereich: „Kindesmissbrauch findet leider nicht nur in der analogen Welt statt, sondern immer öfter auch in den sozialen Medien und über Messenger-Dienste“, sagte Plakolm.

Diese Projekte sind Teil des Österreichplan von Bundeskanzler und ÖVP-Bundesparteiobmann Karl Nehammer.

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