Studie bestätigt Wachstum durch Investitionsprämie

Bundesministerin Margarete Schramböck. Foto: Philipp Hartberger/BMDW
Bundesministerin Margarete Schramböck. Foto: Philipp Hartberger/BMDW

Zur Unterstützung der Wirtschaft während der Corona-Pandemie hat die Regierung die Investitionsprämie geschaffen. Dass diese Maßnahme einen positiven Effekt auf die Konjunktur haben, bestätigen nun das Wirtschaftsforschungsinstitut und das Institut höherer Studien, berichtet das Wirtschaftsministerium in einer Aussendung.   

 

75 Milliarden Euro Investitionsvolumen

„Die Wirtschaft wächst weiterhin kräftig, auch wenn der neuerliche Lockdown den Auftrieb etwas geschwächt hat. WIFO und IHS sind auch für 2022 optimistisch“, so Wirtschaftsministerin Schramböck, die wiederum auf die positiven Effekte durch die Investitionsprämie verweist. „WIFO und IHS bestätigen uns abermals erhebliche Zusatz- und Vorziehinvestitionen für 2021 und 2022. Das wirkt sich weiter positiv auf die Konjunktur aus und zeigt, dass wir die Investitionsprämie genau zum richtigen Zeitpunkt eingeführt haben.“

Insgesamt wurden 242.577 Anträge genehmigt mit einem Investitionsvolumen von 75,6 Milliarden Euro. Bis heute wurden bereits rund 261 Millionen Euro ausbezahlt. „Das ist der Zuschuss für Investitionen, die bereits zur Gänze realisiert wurden“, so Schramböck. Die Förderung durch die Investitionsprämie beträgt regulär 7 %, bei Projekten in den Bereichen Ökologisierung, Digitalisierung und Gesundheit 14 %.

 

Österreich bis 2040 als Top 10 Wirtschaftsstandort weltweit

Die Industriekonjunktur ist weiterhin gut und wesentlicher Treiber für eine gute wirtschaftliche Entwicklung, sagt Schramböck unter Hinweis auf die aktuellen Prognosen der beiden Institute. „Wir sind jedoch nach wie vor mit Lieferengpässen konfrontiert, die die wirtschaftliche Dynamik abschwächen lassen. Um auch strukturell die österreichische Wirtschaft zu stärken, arbeiten wir mit Hochdruck an der Standortstrategie “Chancenreich Österreich – digital, nachhaltig wirtschaften“. Damit soll Österreich bis 2040 zu einem der Top 10 Wirtschaftsstandorte der Welt werden.“

Ministerin Schramböck unterstreicht zusätzlich die Bedeutung des Impfens für eine stabile wirtschaftliche Entwicklung: „Wir wissen, dass niedrige Impfquoten ein großes Hemmnis für den Wirtschaftsaufschwung sind. Daher ist es unumgänglich, Maßnahmen zu setzen, um die Impfquote zu erhöhen. Die einzig richtige Entscheidung lautet, eine Impfpflicht einzuführen. Eine gesunde Wirtschaft bedingt gesunde Menschen. Ich bin froh, dass auch Deutschland darüber nachdenkt, nachzuziehen. Davon kann auch Österreich profitieren, denn Deutschland ist unser wichtigster Wirtschaftspartner.

 

Information zu Investitionsprämie unter: https://www.aws.at/corona-hilfen-des-bundes/aws-investitionspraemie/ 

 

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