Stocker zerlegt SP-Attacke mit links

Bundeskanzler und Bundesregierung arbeiten an Unterstützung und Perspektiven für die Mitarbeiter von Kika/Leiner, sagte ÖVP-Generalsekretär Christian Stocker. Vorwürfe und Forderungen der SPÖ etwa für Job-Garantien konterte Stocker mit Verweis auf Konsum- und Bawag-Pleiten und mit Ablehnung von marxistischen Ideen. Foto: ÖVP
Bundeskanzler und Bundesregierung arbeiten an Unterstützung und Perspektiven für die Mitarbeiter von Kika/Leiner, sagte ÖVP-Generalsekretär Christian Stocker diese Woche im Nationalrat. Vorwürfe und Forderungen der SPÖ etwa für Job-Garantien konterte Stocker mit Verweis auf Konsum- und Bawag-Pleiten und mit Ablehnung von marxistischen Ideen. Foto: ÖVP

Der Nationalrat debattierte diese Woche die Folgen von Verkäufen und Schließungen in der Kika-Leiner-Gruppe. Zuständige Bundesminister bekräftigten Unterstützung und Perspektiven für betroffene Mitarbeiter. ÖVP-Generalsekretär Abg. Christian Stocker zerlegte eine SP-Attacke.

Job-Garantien wie von der SPÖ gefordert könne es nur in einem marxistischen, staatlich monopolkapitalistischen System geben, sagte Stocker. Dieses System sei abzulehnen. Österreich habe ein bewährtes System: Bundesminister, Arbeitsmarktservice und Sozialpartner arbeiten an Unterstützung und Perspektiven für die Mitarbeiter.

Und zu den von der SPÖ geforderten Beschäftigungsgarantien meinte Stocker nur: „Wo waren ihre Job-Garantien beim Konsum? Wo waren die Job-Garantien in der Causa Bawag?“ (Anm.: Die Konsum-Genossenschaft war 1995 insolvent, 11.500 Mitarbeiter waren betroffen. Die ebenfalls zum Gewerkschaftsbund gehörende Bank für Arbeit und Wirtschaft brach 2006 unter Verschuldung zusammen).

Sollte die SPÖ jedoch einen Kanzler zur Causa Kika/Leiner befragen wollen, dann möge sie sich an den früheren Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ) wenden. Es sei Gusenbauer, der in Aufsichtsgremien des Immobilien-Unternehmers Benko sitze.

Hinsichtlich des wirtschaftlichen Verständnisses attestierte Stocker den SP-Aussagen „Ahnungslosigkeit“. Zudem seien die Interessen des Staates als Gläubiger bei der Finanzprokurator „bestens aufgehoben“.

weitere Beiträge

Abschiebungen steigen auf einen neuen Rekordwert, während die Asylanträge einen Tiefststand erreichen. Das Innenministerium veröffentlichte am Freitag die aktuelle Asylstatistik. Foto: iStock/Stadtratte

Asylanträge auf Tiefststand, Abschiebungen auf Rekordwert

Mit dem Zukunftsdepot sieht Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl für Kinder bessere Startchancen gegeben. Foto: Büro BMFStS

Wie kleine Monatsbeträge zum vollen „Zukunftsdepot“ anwachsen

Finanzbildung dient dazu, mit dem eigenen Geld noch besser umzugehen, zu sparen und richtig zu rechnen. Die Finanzbildung vermittelt zudem Schutz vor Betrug, sagen Finanz-Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl und Nationalbank-Gouverneur Martin Kocher. Foto: Christopher Dunker

Sparen und Rechnen für alle Lebenslagen

Erteilt der Forderung nach Lockerung des Einbürgerungsrechts eine schnelle und klare Absage: ÖVP-General Markus Gstöttner. Foro: Jakob Glaser

Klartext von Gstöttner: „Ein Pass passt dann, wenn die Integration gelungen ist”