Tourismus: Daten lenken Gästeströme

Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler im Kreis von Expertinnen und Experten bei einer Fachtagung der OECD in Wien: Tourismus muss innovati, nachhaltig und krisenfest sein. Foto: Bka/Andy Wenzel
Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler im Kreis von Expertinnen und Experten bei einer Fachtagung der OECD in Wien: Tourismus muss innovati, nachhaltig und krisenfest sein. Foto: Bka/Andy Wenzel

Für Österreich ist der Tourismus ein bedeutsamer Wirtschaftssektor. Damit es so bleibt, muss er drei Eigenschaften aufweisen: innovativ, nachhaltig und krisenfest sein. Genau das treibt Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler voran.

 

Tourismus braucht Akzeptanz der Bevölkerung

Damit Tourismus konkret vor Ort funktioniert, braucht es eine exakte Vorstellung von Wünschen und Bedürfnissen der Gäste, also Entwicklung und Profilierung der Destination. Damit die Gäste an die Orte kommen und versorgt werden können, braucht es Nutzung von Daten und Governance-Strukturen. Genau das war Thema einer OECD-Tagung in Wien mit Expertinnen und Experten aus 25 Nationen, denn, so Kraus-Winkler: Die Branche braucht Akzeptanz in der Bevölkerung und muss der Region einen Mehrwert bringen.

Ein stark frequentierter Ort von vielen in Österreich: Park hinter Schloss Schönbrunn in Wien. Foto: Didi/pixelio

Ein stark frequentierter Ort von vielen: Park hinter Schloss Schönbrunn. Foto: Didi/pixelio

Balance zwischen Einheimischen und Gästen

In einem weiteren Fachgespräch kündigte Kraus-Winkler einen neuen Aufruf zur Entwicklung nachhaltiger Konzepte an. Diese sollen das notwendig gewordene Ausbalancieren zwischen Einheimischen und Gästen fördern. Ursachen dafür sind einerseits der Overtourism, also die übermäßige Anzahl von Besuchern an einzelnen Orten, andererseits die intensive Nutzung von Social Media, durch die aus einem stillen Geheimtipp rasch ein stark frequentierter Hotspot werden kann.

Für Sehenswürdigkeit wie Schloss Schönbrunn oder Erholungsgebiete wie Seefeld in Tirol werden Besucher- und Mobilfunkdaten ausgewertet, um Verkehrs- und Besucherströme zeitlich und örtlich zu entzerren.

Informationen zu Plan Tourismus HIER

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