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Hanger: Verschwörungstheorien entkräftet
Die Theorien über eine Verschwörung im Zusammenhang mit dem Tod des Juristen Christian Pilnacek wurden entkräftet, sagt ÖVP-Fraktionsführer Andreas Hanger nach der Befragung von Anna P. vor dem U-Ausschuss.
Mit Verschwörungen aufgeräumt
“Die Auskunftsperson Anna P. räumte unter Wahrheitspflicht schonungslos mit sämtlichen Spekulationen, Verschwörungstheorien und falschen Aussagen der Vergangenheit auf“, sagte Hanger nach dem U-Ausschuss des Nationalrats am Mittwoch.
Anna P. wohnte im Zeitraum des Todes von Pilnacek bei dessen Lebensgefährtin in Rossatz an der Donau. Sie hatte Pilnacek am Abend des späteren Todes im Auto in das Haus gebracht.
„Wir haben heute genaustens gehört, was in der Nacht des Ablebens von Christian Pilnacek passiert ist, was Anna P. getan und wahrgenommen hat. Und vor allem haben wir eindeutig gehört, was nicht passiert ist: Es gab keine Abstimmungstelefonate, es gab keine Einflussnahme auf Einsatzkräfte am Fundort und es gab auch keine Einflussnahme von externen Personen auf die Auskunftsperson.“
Schwere emotionale Belastung
Wie bilanziert Hanger die Aussagen und die Absage an Verschwörungstheorien? Der ÖVP-Fraktionsführer: „Das Auffinden der Leiche von Christian Pilnacek – am Morgen des 20. Oktober 2023 – ist für diese Frau traumatisierend gewesen. Sie ist sogar bei ihrer Befragung im U-Ausschuss noch emotional schwer belastet aufgetreten. Anna P. hat unmissverständlich mit Spekulationen und Verdächtigungen aufgeräumt.“
Und weiter: „Anna P. war direkt am Fundort, hat sehr genau schildern können, was passiert ist und mit wem sie nach der offensichtlich niederschmetternden Todesnachricht und dem Blick auf den im Wasser schwimmenden Leichnam gesprochen hat. Anna P. hat an diesem Tag den Tod eines nahestehenden Menschen miterleben müssen. Ihre Gespräche waren einzig und allein von dieser Emotion getragen – und nicht von irgendwelchen Hintergedanken im Zusammenhang mit Notebooks, Datenträgern oder der früheren Funktion von Pilnacek.“





