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Auf der Seidenstraße zu neuen Märkten

Finanz-Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl mit Masato Kanda, Präsident der Asian Development Bank, beim Gipfel der Bank in Samarkand (Usbekistan) an der Seidenstraße. Fotos: BMF / Schönleitner

Usbekistan an der Seidenstraße ist reich an Rohstoffen und ein aufstrebender Markt mit industrieller Basis. Genau dort trifft Finanz-Staatsekretärin Barbara Eibinger-Miedl zuerst Vertreter der Banken und dann der Wirtschaft.

 

Entwicklungen an der Seidenstraße

Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) hielt dieser Tage in Samarkand an der Seidenstraße ihre Jahrestagung des “Board of Governors” ab. Dies ist die Plattform für die strategische Ausrichtung der Bank und für den Austausch zwischen Mitgliedstaaten, Unternehmen und Partnern. Als Teil der Stimmrechtsgruppe mit UK, Deutschland und Luxemburg beteiligt sich Österreich an der Entwicklung der Bank und trägt damit zur digitalen und nachhaltigen Entwicklung der zentralasiatischen Region bei.

Abkommen fixiert: Barbara Eibinger-Miedl, Beate Meinl-Reisinger, Außenminister Bakhtiyor Saidov, Gerhard Karner und Eva Liebmann, Generalsekretär-Stellvertreterin der WKO.

Abkommen fixiert: Barbara Eibinger-Miedl, Beate Meinl-Reisinger, Außenminister Bakhtiyor Saidov, Gerhard Karner und Eva Liebmann, Generalsekretär-Stellvertreterin der WKO.

Know-How für neue Märkte

Gerade in Zeiten globaler Herausforderungen ist es entscheidend, dass Österreich weltweit gut vernetzt und vertreten ist. Internationale Finanzinstitutionen wie die Asiatische Entwicklungsbank bieten Plattform, um Partnerschaften zu stärken, sagt Eibinger-Miedl für die Regierung, denn: “Wir unterstützen österreichische Unternehmen aktiv dabei, sich mit ihrem Know-how an der Entwicklung neuer Märkte zu beteiligen“.

 

Chancen für Exporteure

Darum geht es auch in Taschkent, der Hauptstadt Usbekistans. Eibinger-Miedl nimmt dort  mit Außenministerin Beate Meinl-Reisinger am Economic Forum teil. Bilaterale Arbeitsgesprächen sollen Möglichkeiten für heimische Exportunternehmen ausloten. Einer ihrer Gesprächspartner ist der stellvertretenden Premierminister und Minister für Wirtschaft und Finanzen von Usbekistan, Djamshid Kuchkarov.

 

Abkommen erleichtert Versteuerungen

Ihre Visite und Arbeitsgespräche in Usbekistan nutzte Eibinger-Miedl zugleich, um das bestehende Abkommen zur Doppelbesteuerung zu ändern: Das Regelwerk wird an internationale OECD-Standards angepasst und der Informationsaustausch zwischen Behörden wird „auf ein zeitgemäßes Niveau“ gebracht, sagte die Staatssekretärin: „Das ist ein wichtiger Schritt für fairen Wettbewerb und für stabilen Rahmen wirtschaftlicher Beziehungen“.

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