Nico Marchetti übergibt ÖVP-Generalsekretariat

Nico Marchetti: Modernisierte die ÖVP und übergibt Stafette im Generalsekretariat, um sich ein berufliches Standbein außerhalb der Politik zu schaffen. Foto: Jakob Glaser
Nico Marchetti: Modernisierte die ÖVP und übergibt Stafette im Generalsekretariat, um sich ein berufliches Standbein außerhalb der Politik zu schaffen. Foto: Jakob Glaser

In der Österreichischen Volkspartei gibt es mit Sommerbeginn personelle Veränderungen. Nico Marchetti legt mit Ende Juli seine Funktion als Generalsekretär der Volkspartei zurück, um sich beruflich ein zweite Standbein zu schaffen.

Marchetti modernisierte Partei

In seiner Zeit als Generalsekretär hat Nico Marchetti auf politischer Ebene sowohl öffentlich als auch innerparteilich einen wesentlichen Beitrag für die politische Positionierung der Volkspartei geleistet, heißt es in einer Mitteilung der ÖVP. Marchetti hat zudem die Modernisierung der Strukturen der Partei sowie einen Prozess zur inhaltlichen Profilschärfung eingeleitet.

Er wird als Abgeordneter zum Nationalrat sowie in seiner Tätigkeit als einstimmig wiedergewählter Bezirksparteiobmann in Wien-Favoriten in der Politik weiter tätig bleiben.

Dazu erklärt Christian Stocker, Bundesparteiobmann:

„Ich danke Nico Marchetti persönlich und im Namen der Volkspartei für seine umsichtige Tätigkeit als Generalsekretär in den letzten eineinhalb Jahren; insbesondere danke ich ihm für sein Engagement, seine Loyalität und dafür, dass er in einer mehr als herausfordernden Zeit voller Umbrüche und Veränderungen sich dieser Aufgabe mit vollem Einsatz gewidmet hat. Die Nachfolge wird zeitnah bekannt gegeben werden.“

Zu den Gründen für die Stafettenübergabe und seinen Perspektiven erklärt Nico Marchetti:

„Ich bin aus Überzeugung Sachpolitiker, ein Politiker der Mitte und mir liegt die feine Klinge mehr als der Bihänder. In den knapp eineinhalb Jahren habe ich mich als durchaus untypischer Generalsekretär in den Dienst meiner Partei gestellt, weil ich zutiefst von den christlichen, konservativen und liberalen Werten der Volkspartei überzeugt bin. Die letzten Jahre war ich allerdings ausschließlich Berufspolitiker und ich verspüre den großen Wunsch, mir ein zweites Standbein neben der Politik aufzubauen. Daher habe ich entschieden, dass es ein guter Zeitpunkt ist, meine Funktion des Generalsekretärs mit Ende Juli zurückzulegen. Als Abgeordneter, Bildungssprecher und einstimmig wiedergewählter Bezirksparteiobmann werde ich mit meiner Nachfolge und meinem Bundesparteiobmann Christian Stocker weiter aus Überzeugung und mit Freude für die Volkspartei und ein besseres Österreich arbeiten.“

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