Medaillen-Regen bei WorldSkills: Österreichs Fachkräfte zählen zur Weltspitze
Mit einem starken Erfolg für Österreichs „Nationalteam der Berufe” sind die WorldSkills 2026 in Shanghai zu Ende gegangen. WKÖ-Präsidentin Martha Schultz und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer gratulierten dem gesamten Team Austria zu seinen Spitzenleistungen. Mit zehn Medaillen und 20 „Medals for Excellence” – für hervorragende Leistungen knapp hinter dem Podium – sicherte sich Österreich Platz 7 unter den rund 70 teilnehmenden Ländern und Regionen.
„Österreich kann wirklich stolz sein”, so Schultz in einer Reaktion. Hinter den Erfolgen stehen laut WKÖ-Präsidentin „nicht nur Können, sondern besondere Leidenschaft, Ausdauer und eine monatelange intensive Vorbereitung”. Team Austria habe „eindrucksvoll gezeigt, dass Österreichs junge Fachkräfte zur Weltspitze zählen”. International werde man um die duale Ausbildung „beneidet”, doch werde das „im eigenen Land von vielen zu wenig geschätzt”.
Hattmannsdorfer sieht bei WorldSkills die „besten Botschafter“
Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer betonte, wer sein Handwerk beherrsche, könne es „bis an die Weltspitze schaffen”. Die jungen Talente hätten gezeigt, „wie viel Können, Ehrgeiz und Leistungsbereitschaft in Österreich stecken”. Sie seien „die besten Botschafter für unsere Berufsbildung und zugleich die Fachkräfte, auf die unsere Unternehmen in Zukunft bauen”. Ihre Erfolge würden zeigen, „wie wichtig engagierte Ausbildungsbetriebe und berufsbildende Schulen für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts sind”.
Viele der Medaillengewinner bei den WorldSkills engagierten sich als „SkillsHeroes” über den Wettbewerb hinaus in der Berufsinformation, etwa an Schulen und Berufsmessen. Der Erfolg sei „eine Teamleistung”, betonten Schultz und Hattmannsdorfer und dankten Trainern, Ausbildungsbetrieben, Lehrkräften sowie Familien und Freunden.
Zehetner: „Das ist Leistung”
Wirtschaftsstaatssekretärin Elisabeth Zehetner, die das Team vor Ort unterstützte, gratulierte den 48 jungen Fachkräften aus allen neun Bundesländern, die in 42 Berufen angetreten waren. Österreich stellte das größte Nationalteam Europas bei den diesjährigen WorldSkills. „Wer hier bei den WorldSkills antritt, gehört schon zu den Besten seines Fachs”, so Zehetner. Dahinter würden „jahrelanges Training, volle Konzentration, Ehrgeiz und Nervenstärke” stehen. Genau das ist Leistung.”
Ein Land werde nicht stark, „weil wir darüber reden, was alles möglich wäre”, betonte die Staatssekretärin, sondern „durch Menschen, die etwas können, die anpacken, besser werden wollen”. Qualifizierte Fachkräfte und berufliche Ausbildung seien „entscheidende Standortfaktoren”. Ihren Dank richtete sie auch an Familien, Ausbilder und Betriebe, „die jungen Menschen etwas zutrauen”.
Mair: „Lehrausbildung ist Weltklasse”
ÖVP-Lehrlingssprecher Klaus Mair sieht durch den „Medaillen-Regen” die Qualität der heimischen Lehre bestätigt. Dass neben den Medaillen auch 20 „Medals for Excellence” geholt worden seien, zeige, „dass die Lehrausbildung in Österreich Weltklasse ist und die heimischen Lehrlinge weltweit zu gefragten Schlüsselfachkräften zählen”. Die Leistungen zeigten, „dass die Lehre in Österreich von großem Wert ist und weiterhin gezielt gestärkt werden muss”. Das sei laut Mair eine „wichtige Voraussetzung für den Aufschwung und ein zukunftsfrohes Österreich”.
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