Positive Resonanz auf Kurz‘ Vorgehen in Deutschland

Foto: BKA/ Dragan Tatic; Grafik: zursache.at
Foto: BKA/ Dragan Tatic; Grafik: zursache.at

Die SPÖ versucht sich im Nationalrat an dem Spin, dass sich Bundeskanzler Kurz mit seinem Einsatz für eine gerechte Impfstoffverteilung in Europa ins Aus geschossen hat. Währenddessen sieht die Realität anders aus.

 

Während die SPÖ im Nationalrat einen SPIEGEL-Artikel zitiert, der darstellen soll, wie unbeliebt sich die österreichische Regierung im Nachbarland gemacht hat, titelt die WELT: „Wie Kurz Merkel beim Impfstoff ausgekontert hat“. Da passt wohl etwas nicht zusammen. Und ein kleiner Check von Zur-Sache.at zeigt: Googelt man in Deutschland nach Sebastian Kurz, überwiegen die positiven und ausgewogenen Meldungen zum österreichischen Vorgehen in Brüssel.

 

Positiv in der WELT

Merkel habe laut der renommierten Tageszeitung Die WELT erleben müssen, wie ihr sechs Staaten „einen Strich durch die Rechnung machten“. Mit den sechs Staaten ist die Runde gemeint, die sich Anfang voriger Woche um Österreich und Sebastian Kurz formte, um in Europa auf eine faire Impfstoffverteilung zu pochen.

Weiter heißt es bei der WELT im Artikel über Österreich und die weiteren fünf EU-Länder: „Die Regierungschefs dieser Länder kippten einfach die mit Berlin haarklein abgestimmte und sorgsam choreografierte Gipfeldramaturgie von EU-Ratspräsident Michel.“ Das käme im Brüsseler Maschinenraum nicht oft vor.

 

Ausgewogen im Tagesspiegel

In die Debatte der Regierungschefs gingen einige verschiedene Meinungen und Positionen ein, so auch der Berliner Tagesspiegel. Abgesehen von der Tonalität in der deutschen Presse zeigt sich: Über die österreichische Position wird in Deutschland aufmerksam und genau berichtet. Und zudem ausgewogen, wie das beispielsweise der Tagesspiegel macht.

Mit „Kurz fürchtet Schaden, „wie wir es schon lange nicht erlebt haben““ wird im Tagesspiegel um den eigentlichen Hintergrund des österreichischen Vorgehens berichtet. Eine solidarische EU-freundliche Lösung soll gefunden, die keinen Mitgliedsstaat abhängt.

Positive Resonanz auf Kurz‘ Vorgehen in Deutschland

Foto: BKA/ Dragan Tatic; Grafik: zursache.at
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Die SPÖ versucht sich im Nationalrat an dem Spin, dass sich Bundeskanzler Kurz mit seinem Einsatz für eine gerechte Impfstoffverteilung in Europa ins Aus geschossen hat. Währenddessen sieht die Realität anders aus.

 

Während die SPÖ im Nationalrat einen SPIEGEL-Artikel zitiert, der darstellen soll, wie unbeliebt sich die österreichische Regierung im Nachbarland gemacht hat, titelt die WELT: „Wie Kurz Merkel beim Impfstoff ausgekontert hat“. Da passt wohl etwas nicht zusammen. Und ein kleiner Check von Zur-Sache.at zeigt: Googelt man in Deutschland nach Sebastian Kurz, überwiegen die positiven und ausgewogenen Meldungen zum österreichischen Vorgehen in Brüssel.

 

Positiv in der WELT

Merkel habe laut der renommierten Tageszeitung Die WELT erleben müssen, wie ihr sechs Staaten „einen Strich durch die Rechnung machten“. Mit den sechs Staaten ist die Runde gemeint, die sich Anfang voriger Woche um Österreich und Sebastian Kurz formte, um in Europa auf eine faire Impfstoffverteilung zu pochen.

Weiter heißt es bei der WELT im Artikel über Österreich und die weiteren fünf EU-Länder: „Die Regierungschefs dieser Länder kippten einfach die mit Berlin haarklein abgestimmte und sorgsam choreografierte Gipfeldramaturgie von EU-Ratspräsident Michel.“ Das käme im Brüsseler Maschinenraum nicht oft vor.

 

Ausgewogen im Tagesspiegel

In die Debatte der Regierungschefs gingen einige verschiedene Meinungen und Positionen ein, so auch der Berliner Tagesspiegel. Abgesehen von der Tonalität in der deutschen Presse zeigt sich: Über die österreichische Position wird in Deutschland aufmerksam und genau berichtet. Und zudem ausgewogen, wie das beispielsweise der Tagesspiegel macht.

Mit „Kurz fürchtet Schaden, „wie wir es schon lange nicht erlebt haben““ wird im Tagesspiegel um den eigentlichen Hintergrund des österreichischen Vorgehens berichtet. Eine solidarische EU-freundliche Lösung soll gefunden, die keinen Mitgliedsstaat abhängt.