„Gruppe der Umsetzer” – Innenminister beraten über Rückkehrzentren außerhalb Europas

Gerhard Karner führt eine Gruppe innerhalb der EU-Innenminister an. Foto: BKA/Regina Aigner

Im Vorfeld der EU-Innenministerkonferenz hat sich Innenminister Gerhard Karner per Videokonferenz mit seinen Amtskollegen aus Deutschland, Griechenland, Dänemark und den Niederlanden abgestimmt. Im Mittelpunkt des Treffens standen die weitere Umsetzung von Rückkehrzentren sowie Asylverfahren in Staaten außerhalb Europas.

 

Innenminister: Ereignisse unterstreichen “Notwendigkeit dieser Gruppe”

„Die Gruppe der Umsetzer arbeitet ganz konkret an Rückkehrzentren und Asylverfahren in Staaten außerhalb Europas”, betonte Karner nach dem Treffen in einer Aussendung des Innenministeriums. Die Ereignisse der vergangenen Tage unterstreichen „die Notwendigkeit und die Bedeutung dieser Gruppe.”

 

Entscheidungen bis Jahresende

Das nächste Treffen ist für Anfang September 2026 in Dänemark geplant. Dort sollen die Verhandlungen mit Staaten außerhalb Europas über die Umsetzung von Rückkehrzentren und Asylverfahren weiter intensiviert werden. Bis zum Jahresende soll eine Entscheidung darüber fallen, in welchen Staaten diese Maßnahmen umgesetzt werden können. Über die betroffenen Staaten wurde Vertraulichkeit vereinbart.

 

Lesetipp: Erstmals mehr Abschiebungen als Asylanträge

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