Blick ins Budget: Jugend bekommt Finanz-Booster

Claudia Plakolm, Staatssekretärin für Jugend, und Finanzminister Magnus Brunner sprechen im Podcast Finance Friday über die Finanzen der Jugend, die Vorsorgen und die Anschaffung von Eigentum. Foto: JVP/Gsöls
Claudia Plakolm, Staatssekretärin für Jugend, und Finanzminister Magnus Brunner sprechen im Podcast Finance Friday über die Finanzen der Jugend, die Vorsorgen und die Anschaffung von Eigentum. Foto: JVP/Gsöls

Im Rahmen des von Finanzminister Magnus Brunner erstelltem Budget wird auch auf die Zukunft der Jugend geschaut. Das erfreut die Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm, die darin zahlreiche Verbesserungen für junge Menschen sieht.

 

Budget mit Klimaticket, Vereinsförderung und Meisterprüfung

„Vereine und Organisationen sind ein Anker, der jungen Menschen Halt und Orientierung gibt. Gerade in Zeiten, in denen rund um uns die Welt rauer wird, bekennen wir uns zu einer starken Jugendarbeit in Österreich und erhöhen als Regierung die Mittel für Jugendvereine und -organisationen“, so Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm. Nachdem mit 1. Jänner 2023 die Bundes-Jugendförderung erstmals seit ihrer Einführung im Jahr 2001 um 20 Prozent erhöht wurde, wird die Förderung auch für das Jahr 2024 um die Durchschnittsinflation von 9,7 Prozent erhöht.

Ebenso sollen alle 18-Jährigen ein kostenfreies Klimaticket für ein Jahr erhalten um damit ungehindert durch Österreich zu fahren. „Wir schaffen mit dem kostenlosen Klimaticket einen Anreiz, dass junge Menschen die Öffis nutzen und für diese Form der Mobilität begeistert werden. Für mich ist aber auch klar, dass es gerade in ländlichen Regionen einen Ausbau des Öffi-Angebots braucht, damit auch tatsächlich langfristig mehr Öffis genutzt werden. Dafür werde ich mich weiter stark machen“, so die Staatssekretärin weiter.

Auch bei den jungen Fachkräften setzt das Zukunftsbudget von Finanzminister Brunner an. So sollen die bei der Meisterprüfung anfallenden Kosten, künftig entfallen. Das betrifft vor allem Mitarbeiter in Klein- und Mittelbetrieben, die diese Kosten häufig selbst tragen müssen und nun damit entlastet werden.

„Österreich ist regelrecht eine Weltmacht, wenn es um Fachkräfte aus Industrie, Dienstleistungen und Handwerk geht. Grund dafür ist, dass wir mit der Lehre eine Ausbildung haben, um die wir weltweit beneidet werden. Mit der Abschaffung der Meisterprüfungs-Gebühren entlasten wir Menschen, die eine Lehre absolvieren und stärken insbesondere kleinere- und mittlere Betriebe“, endet die Jugendstaatssekretärin.

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