Elementarpädagogik: Fokus künftig auf sozialen Fähigkeiten

Mit einer Verschlankung der Aufnahmeprüfung zur Elementarpädagogik-Ausbildung soll künftig dafür gesorgt werden, dass sich mehr Menschen für diese Beruf entscheiden. Foto: iStock / FatCamera
Mit einer Verschlankung der Aufnahmeprüfung zur Elementarpädagogik-Ausbildung soll künftig dafür gesorgt werden, dass sich mehr Menschen für diese Beruf entscheiden. Foto: iStock / FatCamera

Das Bildungsministerium unter Minister Martin Polaschek reformiert künftig die Aufnahmeprüfung für die Elementarpädagogik-Ausbildung. Der Fokus der Prüfung liegt künftig auf Kontakt- und Kommunikationsfähigkeiten.

 

Leichterer Zugang zur Elementarpädagogik-Ausbildung

Die Aufnahmeprüfung, um Kindergärtnerin oder Kindergärtner zu werden dauerte bis jetzt bis zu vier Stunden. Künftig werden mit der neuen Verordnung nur noch sozial-kommunikative Kompetenzen abgeprüft. Die Gebiete „Musikalische Bildbarkeit“, „Schöpferisches Gestalten“ und „Körperliche Gewandtheit und Belastbarkeit“ fallen demnach weg. Dadurch schafft man eine höhere Chancengerechtigkeit und gibt auch Personen eine Chance, die nicht so kreativ, musikalisch oder sportlich sind, jedoch dennoch gute Pädagogen wären.

„Durch die Beibehaltung des hohen Beurteilungsmaßstabes in den verbleibenden Prüfungsbereichen Kontakt- und Kommunikationsfähigkeiten wird trotz der Verschlankung sichergestellt, dass nur geeignete Kandidatinnen und Kandidaten die Aufnahmeprüfung erfolgreich absolvieren können“, heißt es aus dem Bildungsministerium.

Auch Experten, wie Natascha Taslimi vom Netzwerk Elementarbildung, sehen hier eine Chance, um den Zugang zur Ausbildung zu erleichtern. Wichtig  sei aber, dass sich an der Ausbildung der Pädagogen nichts ändert, sei es in der 5-Jährigen Schule oder auf der Pädagogischen Hochschule, wie sie im Ö1 Mittagsjournal betont.

weitere Beiträge

Abschiebungen steigen auf einen neuen Rekordwert, während die Asylanträge einen Tiefststand erreichen. Das Innenministerium veröffentlichte am Freitag die aktuelle Asylstatistik. Foto: iStock/Stadtratte

Asylanträge auf Tiefststand, Abschiebungen auf Rekordwert

Mit dem Zukunftsdepot sieht Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl für Kinder bessere Startchancen gegeben. Foto: Büro BMFStS

Wie kleine Monatsbeträge zum vollen „Zukunftsdepot“ anwachsen

Finanzbildung dient dazu, mit dem eigenen Geld noch besser umzugehen, zu sparen und richtig zu rechnen. Die Finanzbildung vermittelt zudem Schutz vor Betrug, sagen Finanz-Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl und Nationalbank-Gouverneur Martin Kocher. Foto: Christopher Dunker

Sparen und Rechnen für alle Lebenslagen

Erteilt der Forderung nach Lockerung des Einbürgerungsrechts eine schnelle und klare Absage: ÖVP-General Markus Gstöttner. Foro: Jakob Glaser

Klartext von Gstöttner: „Ein Pass passt dann, wenn die Integration gelungen ist”