Elemente der Unterstützung für die Ukraine

Stipendien für junge Wissenschaftler aus der Ukraine: Sofia Bolkhovetska, Miroslava Gabriiel, BM Martin Polaschek, Kateryna Shvets, Natalia Cherdnyk & Jakob Calice. Foto: BKA/Andy Wenzel
Stipendien für junge Wissenschaftler aus der Ukraine: Sofia Bolkhovetska, Miroslava Gabriiel, BM Martin Polaschek, Kateryna Shvets, Natalia Cherdnyk & Jakob Calice. Foto: BKA/Andy Wenzel

Die Ukraine und ihre Bevölkerung brauchen Unterstützung. Die Hilfe aus und in Österreich hat viele Gesichter. Eines davon ist jenes der Wissenschaft: Das Wissenschaftsministerium vergab die ersten 100 Stipendien an ukrainische Wissenschaftler und Studierende.

Die Anzahl der ukrainischen Studierenden steigt an Österreichs Universitäten signifikant an, heißt es in einer Information des Wissenschaftsministeriums. Zwischen den Sommersemestern 2021 und 2022 stieg die Anzahl der ukrainischen Studierenden von 2.037 auf 2.658 Studierende an. Das entspricht einem Zuwachs von rund 30 Prozent. Den größten Zuwachs verzeichneten dabei die Universitäten Wien und Salzburg.

„Neben dem Erlass der Studienbeiträge und der möglichst raschen Anerkennung akademischer Abschlüsse ist das Stipendium des BMBWF jetzt ein weiterer, wichtiger und nachhaltiger Schritt für ukrainische Studierende in Hinblick auf die Fortführung ihrer akademischen Ausbildung“, bilanziert Wissenschaftsminister Martin Polaschek.

Die konkrete Abwicklung erfolgt über Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung (OEAD). „Als Internationalisierungsagentur stehen wir ukrainischen Studierenden unbürokratisch zur Seite“, betont Jakob Calice, Geschäftsführer des OEAD.

Insgesamt stehen vorerst 500 der sogenannten „Ernst-Mach-Stipendien UKRAINE“ zur Verfügung. Die Höhe des Stipendiums beträgt pro Person monatlich 715 Euro.