Graf stoppt Straf-Ideen der Arbeiterkammer

Die Beschäftigung älterer Personen sollte für alle Vorteile bringen, sagt Wirtschaftsbund-Generalsekretärin Tanja Graf. Die AK-Idee einer Strafzahlung sei falsch. Foto: imagoimages / Rolf Poss
Die Beschäftigung älterer Personen sollte für alle Vorteile bringen, sagt Wirtschaftsbund-Generalsekretärin Tanja Graf. Die AK-Idee einer Strafzahlung sei falsch. Foto: imagoimages / Rolf Poss

Die Generalsekretärin des Wirtschaftsbundes, Tanja Graf, stoppt die neuen Straf-Ideen der Arbeiterkammer.

Um die Beschäftigung älterer Personen zu erhöhen, sollen weiterhin positive Anreize gesetzt werden, erklärte Graf, Abgeordnete der ÖVP. Sie trat entschieden Vorschlägen der Arbeiterkammer entgegen, wonach Betriebe, die weniger über 60-Jährige beschäftigen als vorgesehen, deswegen eine Strafe zahlen sollten. Dem AK-Modell zufolge müssten rund 10.000 Betriebe jährlich zusammen 266 Millionen Euro zahlen.

 

Graf für Anreize und beiderseitigen Vorteil

Das ist eine „Misstrauensabgabe“, denn Betriebe würden keinesfalls auf Erfahrung verzichten. Schon gar nicht bei rund 170.000 offenen Stellen, sagte die Wirtschaftsbund-Generalsekretärin.

Zudem brächte das AK-System eine Quotenregelung, die sachlich und personell schwierig zu bewältigen sei.

Die Beschäftigung von älteren Personen sollte so geregelt werden, dass sie für beide Seiten Vorteile bringt, fordert der Wirtschaftsbund. Etwa durch niedrigere Lohnnebenkosten, Investitionen in Gesundheit und Weiterbildung und die – beschlossene – Aktivpension.

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