Kanzler für KI-Kennzeichnung und Klarnamenpflicht

KI-generierte Inhalte sollen gekennzeichnet werden, forder Bundeskanzler Stocker. Und er fordert Klarnamenpflicht und Social Media-Verbot für unter 14-Jährige. Foto: Pixabay/geralt
KI-generierte Inhalte sollen gekennzeichnet werden, forder Bundeskanzler Stocker. Und er fordert Klarnamenpflicht und Social Media-Verbot für unter 14-Jährige. Foto: Pixabay/geralt

Auch Österreich wird durch Destabilisierung und Desinformation aus dem Internet in seiner Sicherheit bedroht. Daher fordert Bundeskanzler Christian Stocker eine KI-Kennzeichnung, eine Klarnamenpflicht und ein Social Media-Verbot für unter 14-Jährige.

 

KI-generierte Inhalte kennzeichnen

Im digitalen Raum seien Bedrohungen oft nicht zu erkennen, erläuterte Stocker in seiner Rede in Wien. Handelt es sich bei manchen Inhalten um echte Menschen oder KI-generierten Müll, fragte Stocker. Sind es künstlich geschaffene Kampagnen oder tatsächliche Meinungen? Daher, so Stocker, ist eine Kennzeichnung erforderlich, damit Nutzer unterscheiden können, worum es sich handelt.

Daher sei weiters auch eine Klarnamenpflicht erforderlich: „Wer seine Meinung im Internet kundtut, soll mit seinem Namen dafür geradestehen.“ Das Internet ist, so der Kanzler beim ÖVP-Neujahrsauftakt, kein rechtsfreier Raum.

Zugleich bekannte sich Stocker zur Forderung nach einem Social Media-Verbot für unter14-Jährige. Vieles, was im Netz veröffentlich wird und unter dem Titel der Meinungsäußerung geschützt ist, würde „die Gesellschaft vergiften und die Jugend gefährden“.

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