Neues Jahr bedeutet 9,7 Prozent höheres Pflegegeld

Das Pflegegeld wird ab 1.1.24 in allen Stufen um 9,7 Prozent erhöht. Auch die Sozialleistungen werden um diese Höhe angepasst. Fotos: iStock/ KatarzynaBialasiewicz
Das Pflegegeld wird ab 1.1.24 in allen Stufen um 9,7 Prozent erhöht. Auch die Sozialleistungen werden um diese Höhe angepasst. Fotos: iStock/ KatarzynaBialasiewicz

Mit dem Erklingen der Pummerin im Stephansdom in Wien wird zum Jahreswechsel auch die Valorisierung der Sozialleistungen sowie des Pflegegeldes eingeläutet.

Der Pflege wurde in den vergangenen zwei Jahren eine größere politische Aufmerksamkeit zugemessen.

Bereits 2022 wurde eine Reform auf Schiene gebracht. 2023 wurde das zweite Pflegepaket verabschiedet. In Summe werden rund 40 Maßnahmen für diesen Bereich des Sozialen umgesetzt, darunter einige für die langfristige Sicherung dieser Sozialleistung.

 

40 Maßnahmen für Verbesserung

Die Schwerpunkte bilden eine höhere Förderung für die 24-Stunden-Betreuung, mehr Kompetenzen für Gesundheits- und Krankenberufe, eine Ausweitung des Angehörigenbonus und die Einstufung auch durch diplomierte Kräfte.

„Wir verbessern die Rahmenbedingungen in allen Bereichen der Pflege und Betreuung”, zeigt sich ÖVP-Klubobmann August Wöginger überzeugt.

 

Angehörigen Bonus wird erstmals voll ausbezahlt

Konkret werden nun mit Jahreswechsel analog zu den Pensionen die Familien- und Sozialleistungen um 9,7 Prozent erhöht.

Auch beim Pflegegeld erfolgt eine entsprechende Anpassung aller Stufen. Darüber hinaus wird erstmals 2024 der Bonus für pflegende Angehörige in der vollen Höhe von 1.500 Euro ausbezahlt.

 

Das Pflegegeld ab 2024:

Stufe 1: 192 Euro pro Monat (2023: 175 Euro)

Stufe 2: 354 Euro (322)

Stufe 3: 552 Euro (503)

Stufe 4: 827 Euro (754)

Stufe 5: 1.123 Euro (1.024)

Stufe 6: 1.569 Euro (1.430)

Stufe 7: 2.061Euro (1.879)

weitere Beiträge

Die absolute Mehrheit der Bevölkerung ist dafür, dass die Bundesregierung ihre Arbeit fortsetzt und spricht sich gegen vorgezogene Neuwahlen aus. Foto: istock/Spitzt-Foto

Absolute Mehrheit gegen vorgezogene Neuwahlen

Am 8. Oktober beginnt die letzte Runde alter PV-Förderung, dann folgt eine neue mit Fokus auf Speicher. ÖVP-Energiesprecher Laurenz Pöttinger wirbt jetzt um eine breite parlamentarische Mehrheit. Bild: Screenshot Startseite EAG

Pöttinger wirbt um Mehrheit für neue Photovoltaik-Förderung

Machte sich selbst ein Bild vom 2. Hackathon. Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll. Foto: BKA/Florian Schrötter

„Vom Prototyp zur Anwendung”: Pröll bindet beim Public-AI-Hackathon erstmals Start-ups ein

Nach dem Hitzesommer blieb auch der September äußerst trocken, wie aus dem aktuellen Monatsbericht "Wasserhaushalt Österreich" hervorgeht. Foto: iStock/Leonsbox

Auch September brachte keine Trendwende bei der Trockenheit