Polizei erreicht mit 1.415 Neuaufnahmen neuen Rekord‑Personalstand

Bei der Polizei wird auch 2026 kein Personal eingespart. Im Gegenteil. Mit 1.415 Neuaufnahmen wird ein Personal-Höchststand erreicht. Foto: iStock / FotoGablitz
Bei der Polizei wird auch 2026 kein Personal eingespart. Im Gegenteil. Mit 1.415 Neuaufnahmen wird ein Personal-Höchststand erreicht. Foto: iStock / FotoGablitz

Mit 1.415 geplanten Neuaufnahmen wird die Polizei 2026 einen Rekord-Personalstand erreichen. Dadurch werden sämtliche Abgänge kompensiert. Insgesamt werden rund 32.500 Polizisten im Einsatz sein.

 

Das Innenministerium verfolgt bei der Personalplanung langfristige und strategische Ziele. Durch modernes Recruiting und konsequente Aufnahmen soll ein solides Personalfundament für aktuelle Aufgaben und zukünftige Herausforderungen geschaffen werden, heißt es am Montag in einer Aussendung. „2026 werden österreichweit mehr als 1.400 Polizeischülerinnen und Polizeischüler in die Grundausbildung der Bundespolizei aufgenommen. Denn es ist unser klares Ziel, den aktuellen Höchststand an Polizistinnen und Polizisten auch weiterhin zu sichern“, so Innenminister Gerhard Karner zu den 1.415 Neuaufnahmen.

 

Mehrere Aufnahmewellen in den Bundesländern

Von den insgesamt 1.415 geplanten Aufnahmen fallen 505 auf die Turnusse März und Juni. Da viele Bildungszentren durch die starken Aufnahmen auf voller Kapazität laufen, wird der Großteil der heurigen Neuaufnahmen deshalb an den späteren Stichtagen im September und Dezember den Dienst antreten.

Im März und Juni startet je eine Ausbildungsklasse mit 25 bis 30 Schülern in Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Niederösterreich. Für Wien beginnen in diesen beiden Turnussen 400 Schüler in 16 Klassen ihre Polizeigrundausbildung, wobei eine gesonderte Klasse für die neue Sondereinheit „Objektschutzpolizei“ bereitgestellt wird.

 

Polizisten bereits in Ausbildung im Einsatz

Derzeit befinden sich 3.160 Polizeischüler in der zweijährigen Grundausbildung, die bereits eine intensive Praxisphase beinhaltet. Die Auszubildenden unterstützen die Kollegenschaft im Regeldienst und bei Großereignissen wie Versammlungen oder Sportveranstaltungen.

 

1.415 Polizisten kompensieren Abgänge

In den vergangenen Jahren musste die Polizei zahlreiche Ruhestandsversetzungen ausgleichen. Durch die massive Aufnahmeoffensive konnten diese Abgänge nicht nur ausgeglichen, sondern der Gesamt‑Personalstand um über 4.100 Polizisten in den letzten zehn Jahren ausgebaut werden.

 

Polizei von Sparmaßnahmen nicht betroffen

Die Personal‑ und Aufnahmezahlen der Sicherheitsexekutive sind vom aktuellen Sparbudget des Bundes nicht betroffen. Jeder Abgang in der Polizei wird 1:1 nachbesetzt. Im Gegensatz dazu werden in der Verwaltung derzeit nur jede dritte Stelle nachbesetzt.

 

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