Fachkräftemangel auch 2026 – Wirtschaft fordert Entlastung der Betriebe

Mit über 160.000 offenen Stellen startet die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt ins neue Jahr. Foto: iStock/style-photography
Mit über 160.000 offenen Stellen startet die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt ins neue Jahr. Foto: iStock/style-photography

Wirtschaftsbund‑Generalsekretär und ÖVP‑Wirtschaftssprecher Kurt Egger erklärt zu Jahresbeginn, dass der anhaltende Arbeitskräftemangel die Unternehmen weiterhin vor große Herausforderungen stellt. Der Wirtschaftsbund‑Stellenmonitor verzeichnet für Dezember 2025 insgesamt 164.347 offene Stellen, davon 149.768 in Vollzeit. Besonders im Tourismus bleiben in der Wintersaison über 13.000 Stellen unbesetzt.

 

Egger fordert bestmögliche Rahmenbedingungen für Unternehmen 

Der anhaltende Arbeitskräftemangel stellt viele Betriebe auch im neuen Jahr vor große Herausforderungen. „Unsere Unternehmen leisten tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag zu Beschäftigung, Wertschöpfung und regionalem Wohlstand. Gerade deshalb ist es entscheidend, dass sie nicht nur jetzt, sondern das ganze Jahr über die bestmöglichen Rahmenbedingungen vorfinden, um investieren, wachsen und Arbeitsplätze sichern zu können“, so Kurt Egger.

 

Entbürokratisierungspaket erst wichtiger Schritt

Egger sieht das von der Bundesregierung gestartete Entbürokratisierungspaket als wichtigen ersten Schritt zur Entlastung der Unternehmen und zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit.

„Wir arbeiten weiter konsequent und mit Zuversicht am Aufschwung für Österreich. Dafür braucht es Rahmenbedingungen, die Mehrarbeit attraktiv machen, Leistung anerkennen und unseren Betrieben Planungssicherheit geben. Es braucht wieder den Glauben an die eigene Kraft und ein klares Bekenntnis zum Wert der Leistung.“

 

Wirtschaft für Schulterschluss

Der Wirtschaftsbund-Generalsekretär fordert gezielte Maßnahmen, die Betriebe entlasten, Leistung belohnen und den Arbeitsmarkt nachhaltig stärken. „Wenn alle an einem Strang ziehen, sichern wir gemeinsam Wachstum, Beschäftigung und eine erfolgreiche Zukunft unseres Standorts“, so Egger.

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