Wirtschaftsbund bleibt stärkste Kraft in der Wirtschaftskammer

Der Wirtschaftsbund mit Harald Mahrer und Kurt Egger bleibt weiterhin die stärkste Kraft in der Wirtschaftskammer. Foto: Screenshot WB Facebook
Der Wirtschaftsbund mit Harald Mahrer und Kurt Egger bleibt weiterhin die stärkste Kraft in der Wirtschaftskammer. Foto: Screenshot WB Facebook

Österreichs Unternehmer haben ihre Interessenvertreter neu gewählt: Bei der Wirtschaftskammerwahl 2025 konnte der Österreichische Wirtschaftsbund (WB) trotz Stimmenverlusten seine dominante Stellung behaupten und bleibt weiterhin mit Abstand die stärkste Kraft.

Insgesamt wurden 593 Wahlkörper gewählt. Von den 774.249 Wahlberechtigten gaben 204.996 ihre Stimme ab. Die Wahlbeteiligung fiel damit auf 26,5 Prozent – ein deutlicher Rückgang um 7,2 Prozentpunkte im Vergleich zu letzten Kammerwahl im Jahr 2020.

 

6 von 10 Stimmen für den Wirtschaftsbund

Mit 61,3 Prozent der Stimmen sicherte sich der WB erneut die klare Mehrheit, muss jedoch im Vergleich zur Wahl 2020 ein Minus von 7,9 Prozentpunkten hinnehmen. In der Mandatsverteilung kommt der WB nun auf 6.197 Mandate.

  • Alle anderen wahlwerbenden Fraktionen liegen weit hinter dem Wirtschaftsbund mit seinem 61,3 Prozent. Es erhalten:
    Freiheitliche Wirtschaft: 13,6 Prozent
    Sozialdemokratische Wirtschaftsverband: 9,7 Prozent
    Grüne Wirtschaft: 8,4 Prozent
    UNOS: 5,3 Prozent

 

Reaktionen aus der Politik zur WK-Kammer-Wahl

WB-Präsident Harald Mahrer zeigte sich erfreut über das Ergebnis: „Dieses Wahlergebnis ist ein starkes Zeichen für Stabilität und Verlässlichkeit. Trotz beispielloser Herausforderungen bleibt der Wirtschaftsbund die mit Abstand stärkste Kraft in der Wirtschaftskammer.“

ÖVP-Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer gratulierte dem WB und bezeichnete den Wahlerfolg als „unmissverständliches Signal“ für eine starke wirtschaftspolitische Vertretung, „entschlossen für die Wirtschaft anzupacken“.

Auch Nico Marchetti, Generalsekretär der Volkspartei, schloss sich ebenfalls den Gratulationen an den WB an und sprach von einem Auftrag, „in Zukunft noch mehr um die Wirtschaft und den Wirtschaftsstandort in Österreich zu kämpfen“ und verwies auf die Initiativen der Bundesregierung für den Mittelstand.

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