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Krainer verkalkuliert sich im U-Ausschuss mit Polit-Foul

Foto: Parlamentsdirektion / Thomas Topf

Der SPÖ-Politiker Kai Jan Krainer fiel im Rahmen des Ibiza-U-Ausschuss schon öfter durch zweifelhaftes politisches Taktieren auf. Auch in die Befragung des Bundeskanzlers versuchte Krainer im Vorfeld hineinzupfuschen – als ihm sein Plan nicht gelang machte er einen Rückzieher.

 

Zusammen mit der Neos-Abgeordneten Stephanie Krisper bildet Kai Jan Krainer die Angriffs-Fraktion der Opposition im Ibiza-U-Ausschuss. Schon mehrmals sorgt ihr taktieren im U-Ausschuss für Negativ-Schlagzeilen und ließ die Vermutung aufkommen, die beiden Politiker nutzen den U-Ausschuss für politische Spielchen und nicht für Aufklärung.

So auch im Vorfeld der Befragung des Bundeskanzlers. Für Donnerstag ist der Bundeskanzler in den Ibiza-U-Ausschuss geladen. Am Vortag gab der Bundeskanzler bekannt, für seine Befragung seinen Anwalt, Werner Suppan, als Vertrauensperson zu Rate zu ziehen. Ein gänzlich normaler Vorgang.

 

Krainers Kalkül ging nicht auf

Das passte wohl dem Abgeordneten Krainer nicht in die Strategie, denn spontan entschied sich Krainer am Mittwochabend – so der Kurier, Kurz‘ Anwalt als Auskunftsperson in den Ausschuss zu laden. Das mögliche Kalkül Krainers: Wenn Suppans Termin nach der Befragung von Kurz stattfindet, kann Suppan Kurz nicht als Auskunftsperson zur Verfügung stehen.

Doch hier verkalkulierte sich der selbsternannte Aufdecker Krainer. Womöglich plante er, dass Suppan terminlich nach der Befragung von Kanzler Kurz in den U-Ausschuss geladen wird, damit sein Spiel mit dem U-Ausschuss aufging. Doch durch die Absage von Heinz Christian Strache wurde ein Termin vor der Befragung Kurz‘ frei. Diesen hätte Suppan nun wahrnehmen können und wäre wieder als Vertrauensperson Kurz‘ zur Verfügung gestanden. Als Krainer davon erfuhr, sagte er laut dem Kurier, dass er Suppan nun doch nicht mehr brauche.

 

Foto: Parlamentsdirektion / Thomas Topf
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