News

Abschiebungen nach Afghanistan: Harter Kurs in Berlin und Wien

Beamte der Innenministerien von Deutschland und von Österreich verhandeln mit Vertretern der Taliban über die Abschiebung straffällig gewordener Personen. Die Gespräche erfolgen auf rein technischer Ebene und bedeuten keinesfalls eine Anerkennung des Taliban-Regime, versichern die Regierungen. Foto: Screenshot Tagesspiegel

Die Bundesregierungen von Deutschland und von Österreich verhandeln mit Vertretern der Taliban über Abschiebungen nach Afghanistan. Das erhöht hier die Sicherheit, sagt ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti, der damit der Kritik entgegentritt.

 

Gespräche mit Taliban

Deutschland hat im Juli neuerlich einige Personen nach Afghanistan abgeschoben. In Berlin und in Wien wurden erst vor wenigen Tagen von den Innenressorts mit Vertretern der Taliban Gespräche darüber geführt.

Illegale Straftäter nach Afghanistan und nach Syrien zu bringen, sei ein wichtiges Mittel, um die Sicherheit in Österreich zu erhöhen, sagt Marchetti. Daher ist es „nur richtig, dass auf Beamtenebene Gespräche mit den jeweiligen Herkunftsstaaten geführt werden”.

Ein Thema für Europa: Rückführung von Straftätern und illegal aufhältigen Personen. Bild: Screenshot NZZ

Thema für Europa: Rückführung von Straftätern und illegal aufhältigen Personen. Screenshot NZZ

Abschiebungen erhöhen Sicherheit

Marchetti trat damit Kritikern der Gespräche und Demonstranten entgegen: „Wer gegen die Abschiebung von Straftätern nach Afghanistan demonstriert, stellt sich damit öffentlich gegen die Sicherheit aller – auch gegen die eigene.“ Schutz und Sicherheit der Menschen im Land haben Vorrang, und Zuwanderer, die diese Sicherheit gefährden, müssen ausnahmslos außer Landes gebrach werden, erklärt Marchetti.

Beamte der Innenministerien von Deutschland und von Österreich verhandeln mit Vertretern der Taliban über die Abschiebung straffällig gewordener Personen. Die Gespräche erfolgen auf rein technischer Ebene und bedeuten keinesfalls eine Anerkennung des Taliban-Regime, versichern die Regierungen. Foto: Screenshot Tagesspiegel
Beamte der Innenministerien von Deutschland und von Österreich verhandeln mit Vertretern der Taliban über die Abschiebung straffällig gewordener Personen. Die Gespräche erfolgen auf rein technischer Ebene und bedeuten keinesfalls eine Anerkennung des Taliban-Regime, versichern die Regierungen. Foto: Screenshot Tagesspiegel
Die Koalitionsregierung berät über ein Verbot der islamistischen Muslimbruderschaft: Integrationsministerin Claudia Bauer. Foto: Bka/Gruber

Bauer arbeitet an Verbot islamistischer Extremisten

Das Zukunftsdepot zum Start ins Leben ist ein Modell für jede Familie. Foto: iStock/ skynesher

500 Euro Startguthaben – Zukunftsdepot als Modell für jede Familie

Ministerin Claudia Bauer beauftragt den Integrationsfonds, der Lehrerschaft Informationen und Empfehlungen für den Umgang mit religiös motivierten Konflikten zu vermitteln. Foto: Bka / Florian Schrötter

Lehrerinnen erhalten Training wegen religiös motivierter Konflikte

Die Reformen von Bund, Ländern und Gemeinden für einen schlankeren Staat werden auf dem Info-Portal der Reformpartnerschaft dokumentiert. Foto: Screenshot Website Reformpartnerschaft

Info-Portal zum schlanken Staat

Seit einem Monat steht Deutschland im Banne einer Drohnenattacke Russlands auf ukrainische Flugzeuge am Flughafen Leipzig/Helle. Nun folgen Konsequenzen. In Österreich warnt ÖVP-Klubobmann und Sicherheitssprecher Ernst Gödl neuerlich vor der russland-freundlichen FPÖ. Foto: Screenshot tagesschau

Nach Drohnenattacke Russlands warnt Gödl vor FPÖ

Das Zukunftsdepot soll spesenfrei und steuerfrei gestellt werden, erklärt Bundeskanzler Christian Stocker. Foto: Pixabay/SteveBp

So funktioniert das Zukunftsdepot