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3 Jahre Angriff auf Ukraine: Schallenberg bekräftigt Hilfe und fordert Verhandlungen

Bundeskanzler und Außenminister Alexander Schallenberg führt Amtsgeschäfte und Bundesregierung während der Verhandlungen über eine neue Bundesregierung. Foto: Bka

Österreich unterstützt weiterhin die Ukraine. Das machte Bundeskanzler und Außenminister Alexander Schallenberg neuerlich klar, als er eine ukrainische Schule besuchte.

 

Rechtswidriger Angriff Russlands auf die Ukraine

Am 24. Februar sind es drei Jahre, seit Russlands Präsident Putin völlig unprovoziert den brutalen und völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine vom Zaun gebrochen hat“, sagte Schallenberg beim Besuch der Ukrainische Samstagsschule in Wien.

Der Angriffskrieg bedeutet drei Jahre voll schrecklicher Zerstörung, unvorstellbarem Leid und immenser Verzweiflung. Unschuldige Menschen haben ihr Leben verloren, Familien und Gemeinschaften wurden auseinandergerissen, Millionen Menschen wurden vertrieben. Viele Vertriebene sind nach Österreich geflüchtet. Heute leben in Österreich fast 96.000 Ukrainerinnen und Ukrainer.

“Ihr seid ein wichtiger Teil unserer Gemeinschaft geworden. Deshalb war es mir sehr wichtig, heute hier zu sein und die Ukrainische Schule zu besuchen. Als deutliches Zeichen dafür, dass Österreich auch weiterhin felsenfest an der Seite der Ukraine steht,“ so Schallenberg gegenüber den ukrainischen Schülerinnen und Schülern.

 

Unterricht in Österreich – auch für Ukraine

Die Ukrainische Samstagsschule hat inzwischen so viele Schülerinnen und Schüler, dass hier auch sonntags unterrichtet wird. Sie ist damit zum größten Treffpunkt für die ukrainische Community in Österreich geworden. Am Wochenende werden sie nach dem ukrainischen Lehrplan unterrichtet, damit sie nicht aus dem ukrainischen Schulsystem herausgerissen werden. Unter der Woche besuchen alle Kinder österreichische Schulen.

Anlässlich des Jahrestages wiederholte Schallenberg auch seine dringende Aufforderung an Moskau, diesen brutalen Krieg endlich zu beenden. Wie jeder Krieg muss auch dieser am Verhandlungstisch enden. Für Österreich ist dabei klar, dass es keinen Frieden geben kann, der der Ukraine aufgezwungen wird.

Seit Tag eins des brutalen russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine steht Österreich „felsenfest“ an der Seite der Ukraine. Österreich hat bilateral seitdem mehr als 293 Millionen Euro an staatlicher finanzieller und humanitärer Hilfeleistung für die Ukraine und ihre besonders betroffenen Nachbarstaaten mobilisiert. Darüber hinaus gehört Österreich zu den größten Investoren in der Ukraine und unterstützt den Wiederaufbau.

Bundeskanzler und Außenminister Alexander Schallenberg führt Amtsgeschäfte und Bundesregierung während der Verhandlungen über eine neue Bundesregierung. Foto: Bka
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