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Karner legt Bilanz: Weniger Asylanträge, mehr Abschiebungen
Innenminister Gerhard Karner zieht Bilanz: Die Anträge auf Asyl gehen deutlich zurück, die illegale Migration geht gegen null, die Abschiebungen erreichen hingegen einen Höchstwert.
Karner für harten aber gerechten Kurs
Österreich verfolgt „einen harten aber gerechten Kurs in der Asylpolitik“, der wirkt. Karner präsentierte Zahlen zur Asylstatistik und zu den Abschiebungen 2025:
Niedrigste Anzahl an Anträgen seit 2020
Im Jahr 2025 wurden in Österreich 16.284 Asylanträge gestellt. Das bedeutet ein Minus von 36 Prozent zu 2024 und ein Minus von 72 Prozent zu 2023. Das ist die niedrigste Zahl an Asylanträgen seit dem Jahr 2020.
Österreich liegt gemessen an der Bevölkerung bei Asylanträgen in Europa nur mehr an 12. Stelle
Die illegale Migration wurde gegen Null gedrängt.
Stopp des Familiennachzugs
Der Stopp des Familiennachzugs wirkt: In den letzten drei Monaten 2025 kam es nur mehr zu 25 Einreisen, zwei Jahre zuvor waren es noch 3.400 Personen.
2025 mussten mehr als 14.000 Menschen Österreich verlassen – das sind rund 39 Menschen am Tag. Das ist die höchste Zahl an Außerlandesbringungen, die es innerhalb eines Jahres in Österreich jemals gab.
Karner zur Bilanz der Asylpolitik: „Ein Asylsystem kann nur dann funktionieren, wenn es streng, hart und damit auch gerecht ist. Das heißt ganz konkret: Null Toleranz bei Missbrauch, konsequente Abschiebung von Straftätern und Schutz vor Überlastung des Systems.“ Die Asylpolitik wirkt, daher wird sie fortgesetzt, sagte Innenminister Gerhard Karner.




