News

Mission Vorwärts schreitet voran

Im Rahmen der Mission Vorwärts überreichte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner die neuen Kampfstiefel an den Kommandanten des Panzergrenadierbataillons 35. Foto: HBF / Pusch

Am Montag überreichte die Verteidigungsministerin Klaudia Tanner den neuen Kampfstiefel an das Panzergenadierbataillon 35 in Großmittel. Die Erneuerung der Ausrüstung ist ein wesentlicher Bestandteil der Mission Vorwärts, bis 2025 sollen 35.000 Paar der neuen Stiefel an die Truppe überreicht werden.

 

Mission Vorwärts für Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft

Am Montag übergab Verteidigungsministerin Klaudia Tanner die ersten neuen Kampfstiefel des Bundesheeres zur Nutzung an das Panzergrenadierbataillon 35. Damit startet auch im Bereich der Ausstattung der Soldatinnen und Soldaten die „Mission Vorwärts“ – mit modernster Ausrüstung.

„Die Sicherheit unserer Soldatinnen und Soldaten hat oberste Priorität und die Anschaffung der neuen Kampfstiefel ist ein weiterer Schritt in diese Richtung – damit läuten wir die Ära für unsere „Soldaten der Zukunft“ ein. Unsere Streitkräfte stehen täglich vor vielfältigen Herausforderungen, bei denen sie auf bestmögliche Ausrüstung angewiesen sind – im Sommer, wie im Winter. Mit den neuen Kampfstiefeln investieren wir nicht nur in den Schutz unserer Soldatinnen und Soldaten, sondern auch in ihre Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft. Nur mit optimaler Ausrüstung können sie ihre Aufgaben effektiv und sicher erfüllen“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

Der neue Kampfstiefel in der Farbe Beige wird höchsten Ansprüchen gerecht. Durch sein Textilfutter besitzt der neue Kampfstiefel eine hohe Scheuerbeständigkeit und nimmt Feuchtigkeit bestens auf, um den Fuß trocken zu halten. Für eine gute Dämpfung sorgt eine Sohle aus Polyurethan und Gummi sowie eine weiche Einlagesohle. Eine etwa acht Millimeter dicke Schaumstoffpolsterung umschließt den Fuß im Schaftbereich, um diesen bei kalten Temperaturen warm zu halten und entsprechende Stabilität im Gelände zu gewährleisten. Die Höhe des Schuhes beträgt etwa 20 cm bei mittlerer Größe und das Gewicht liegt bei ca. 2,2 Kilogramm je Paar.

Das Bundesheer beschafft für die Jahre 2023 bis 2025 insgesamt 35.000 Paar Kampfstiefel mit einem Gesamtauftragsvolumen von 4.830.000 Euro bei der österreichischen Firma RUKAPOL. Derzeit sind bereits 15.000 Paar an das Bundesheer geliefert. Noch heuer werden im Rahmen der Mission Vorwärts drei Verbände, neben dem Panzergrenadierbataillon 35, das Pionierbataillon 3 und das Jägerbataillon 19, mit dem neuen Kampfstiefel ausgestattet.

Im Rahmen der Mission Vorwärts überreichte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner die neuen Kampfstiefel an den Kommandanten des Panzergrenadierbataillons 35. Foto: HBF / Pusch
Im Rahmen der Mission Vorwärts überreichte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner die neuen Kampfstiefel an den Kommandanten des Panzergrenadierbataillons 35. Foto: HBF / Pusch
Der ORF wird über die gesetzlich-staatliche Haushaltsabgabe finanziert. Das erfordert Effizienz und Sparsamkeit, heißt es in einem ÖVP-Konzept. Foto: ORF

Neue ORF-Finanzierung: Das fordert Gstöttner

Die ID Austria Servicetour durch Österreich zeigt sich als Erfolg. Im Sommer gab es über 270.000 Neuregistrierungen. Foto: BKA/Valentin Brauneis

„ID Austria” – Servicetour bringt 270.000 neue Registrierungen

Das Bundesheer verzeichnet mehr Zu- als Abgänge beim Personal. Nun startet eine Kaderausbildung mit mehr als 1.000 Soldaten. Foto: Bundesheer/Guenter Filzwieser

Personalplus beim Bundesheer: Über 1.000 Soldaten starten Kaderausbildung

Bei der Polizei wird auch 2026 kein Personal eingespart. Im Gegenteil. Mit 1.415 Neuaufnahmen wird ein Personal-Höchststand erreicht. Foto: iStock / FotoGablitz

Mehr als 900 neue Polizisten in Ausbildung: Polizei setzt Rekrutierungsoffensive fort

Auch im Gasspeicher Haidach füllen sich die Pegelstände der strategischen Gasreserven. Foto: RAG / steve.haider.com

Minus 59 Prozent: Strategische Gasreserve wird deutlich billiger

Demokratie schützen und dem Politischen Islam entgegentreten: In interviews markierte Bundeskanzler Christian Stocker die Grenzen der Religionsfreiheit (Symbol-Bild: Sultan Ahmed-Moschee, Instanbul) Foto: pixelio / Brüggemann

Wo die Grenze zum Politischen Islam verläuft